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Vorname Oskar Friedrich
Nachname Schmalz
Geburtstag 25.12.1881
Todestag 08.01.1960
Personennummer S033

Werke von Oskar Friedrich Schmalz

LiedtitelAnfang 1. StropheEJDKV Nummer

Männerchor (-M-)

Abschied Steh auf hohen Bergesrücken, schau hinab ins stille Tal S033-M-H60012

Männerchor (-M-)

Abschied Es Gloggeglüt tönt über's Land, was ma-n-es wohl bedüte? S033-M-KH0109

Männerchor (-M-)

Ach, wie churzen üsi Tage Ach, wie churzen üsi Tage, ach, wie flieht die schöni Zit S033-M-H10013

Männerchor (-M-)

Alpaufzug Es blüeje d'Bäum u grüen isch d'Weid, im Wald der Gugger rüeft S033-M-H10016

Männerchor (-M-)

Alphornruf Das Alpenhorn ertönt vom Berg, begrüsst der Sonne Licht S033-M-H30009

Männerchor (-M-)

Alter Emmenthaler-Jodel (Naturjodel) S033-M-H10014

Männerchor (-M-)

Alter Küherjodel (Naturjodel) S033-M-H40008

Männerchor (-M-)

Alter Schangnauerjodel (Naturjodel) S033-M-KH0072

Männerchor (-M-)

Altes Küherlied Un uf der Wält si kener Lüt, wie üser Chüejerchnabe S033-M-H10012

Männerchor (-M-)

Alti Liebi Früeher wo-n-i jung bi gsy, het mi g'freut mängs Blüemeli S033-M-H70006

Männerchor (-M-)

Ämmitaler Alpabfahrt D'Flüeh-Lerchli stryche gäg em Tal, der Winter isch nümme so wit S033-M-H70008

Männerchor (-M-)

Ämmitaler Alpuuffahrt Ja, der Früehlig isch jetz wieder uf die schöne Bärge cho S033-M-H60001

Männerchor (-M-)

Änet em Bärgli im Trueb Dert änet-em Bärgli im Trueb, ha-n-i, e luschtige Bueb S033-M-H20012

Männerchor (-M-)

Appenzeller-Jodel (Naturjodel) S033-M-H50009

Männerchor (-M-)

Bärg-Summer Wenn es Härz so jung isch bliebe, wie em alte Senn sys Lied S033-M-AKV279

Männerchor (-M-)

Bärgfriede Es git e keiner Wort für das wo-n-i im Härze ha S033-M-KH0041

Männerchor (-M-)

Bärgjagd Hüt isch der Tag, wo miner Bärge strahle, wo wie ne Spiegel glänzt S033-M-KH0122

Männerchor (-M-)

Bärnerland, grüess Gott Im ganze Land der Meie blüeit, d'Wält ischt im Sunndigschleid S033-M-H70001

Männerchor (-M-)

Bauernlied Ihr Herren, seid ein wiawenig still, und höret was ich sagen will S033-M-MS0328

Männerchor (-M-)

Bi üs im Bärnerland Bi üs im Bärnerland isch Ruschtig allerhand S033-M-H1A001

Männerchor (-M-)

Buechibärger Jodellied Es gfallt mer halt e keis e so wie ds Buechibärgerländli S033-M-MS0348

Männerchor (-M-)

Buechibärgerlied In üsem schöne Buechibärg, do cheu mer gäbig läbe S033-M-MS0331

Männerchor (-M-)

Burdlefer-Lied Weisch was das für nes Städtli isch, im schöne Bärnerland? S033-M-000001

Männerchor (-M-)

Chästiuwet i Wüeschtisthal Hensu, uf! moch nid long Gspass; ghöärsch us rasslen i der Gass S033-M-MS0213

Männerchor (-M-)

Chüejerbuebe-Lied Mir si hie bi üsne Chueleni, hie im schöne Ämmital S033-M-H10002

Männerchor (-M-)

D'Liebi Ha d'Muetter gfrogt was d'Liebi sig, het g'seit, sie well mers säge S033-M-MS0343

Männerchor (-M-)

D'r Bärnerbär Sie möge säge, was sie wei u spotte, s'isch mer einerlei S033-M-H10009

Männerchor (-M-)

D'r Chilter Hoschen-Eisi, la mi ine, es macht nüschti grüsli chalt S033-M-H40003

Männerchor (-M-)

D'r Geissbueb Juhe! D'r Geissbueb bin i ja, mis Hörndli u mis Geissli da S033-M-KH0120

Männerchor (-M-)

D'Sunnsyte Dür d'Sunnesyte-n-ufe, hets Sunneschyn bis gnue S033-M-H70003

Männerchor (-M-)

Dä liess ig y Chum übers Mätteli, chum übre Hag, chum vor mis Fänsterli S033-M-H40014

Männerchor (-M-)

Daheim Mis Hüttli steit a'r Sunne, ganz vorne uf der Flueh S033-M-KH0069

Männerchor (-M-)

Daheim im Tal Daheim im Tal si mir jetz wieder, hei müessen üse Bärg verla S033-M-H70009

Männerchor (-M-)

Der Chüejerstand I gange über Weid u Flue we früeh der Tag erwachet S033-M-AKV220

Männerchor (-M-)

Der Kuckuck auf dem Zaune Der Kuckuck auf dem Zaune, der Kuckuck auf dem Zaune - sass S033-M-H30006

Männerchor (-M-)

Der Senne Der Senne het es glücklichs Läbe, u niemer isch so fry wie-n-är S033-M-H20002

Männerchor (-M-)

Der singende Hirt Wer hat die schönsten Lieder? die hat der Hirtensohn S033-M-H1A010

Männerchor (-M-)

Der Sunndig U d'Sunne luegt so heiter dry, es glitzeret rings ums Huus S033-M-H60007

Männerchor (-M-)

Des Kühers Mailied Wie lieblich tönt's i Bärg u Wald: Der Mai ischt da, s'isch nümme chalt S033-M-H50004

Männerchor (-M-)

Des Sennen Morgenlied Uf de Bärgen isch guet läbe; d'Chüejer jutze nid vergäbe S033-M-HIS32A

Männerchor (-M-)

Die alti Firscht Mis Dörfli liegt da unde im tiefe Friede da S033-M-MS0522

Männerchor (-M-)

Die Sennerin Nun kommt die schöne Frühlingszeit, wo alle Bäumeli blüh'n S033-M-H40013

Männerchor (-M-)

Ds Chüehjerlied Kling mis Lied, und tue ertöne über Bärge Weid u Flueh S033-M-AKV240

Männerchor (-M-)

Ds Heiwehlied u ds Alpehorn Als jung bin i i d'Frömdi g'gange, gar niemer hät mi möge b'ha S033-M-AKV270

Männerchor (-M-)

Ds Truebermeitschi U-n-i bi d's Truebermeitschi daheim im Ämmital S033-M-MS0520

Männerchor (-M-)

Du liebe Bueb von Ämmital Du liebe Bueb vom Ämmital, heut g'seh-n-i di zum letzten Mal S033-M-H20005

Männerchor (-M-)

Echo-Jodel (Naturjodel) S033-M-H10003

Männerchor (-M-)

Emmentaler Alpjodel (Naturjodel) S033-M-AKV281

Männerchor (-M-)

Emmentalerlied Niene geit's so schön u luschtig, wie daheim im Ämmital S033-M-H20008

Männerchor (-M-)

Es schneierlet Es schneierlet Es schneierlet, es beierlet, und d'Bäumeli wärde nass S033-M-H60009

Männerchor (-M-)

Falkefluehlied Wie schön isch's i der Höchi, uf üser Falkeflueh S033-M-MS0349

Männerchor (-M-)

Falkenflueh-Jodel (Naturjodel) S033-M-H40002

Männerchor (-M-)

Flue-Jodel (Naturjodel) S033-M-H2A009

Männerchor (-M-)

Föhnnacht Hoschtert us u Hoschtert y, blüeien alli Böimli, Meitschibäckli glüeje rot S033-M-H50006

Männerchor (-M-)

Frei Alpeläbe (Meiezyt) Lue doch wie's dusse grüene tuet, der Früehlig isch im Wärde S033-M-MS0521

Männerchor (-M-)

Gang mer nid gäng dür mis Mätteli Jetz gang mer nid gäng dür mis Mätteli S033-M-H40011

Männerchor (-M-)

Gärtnerlied Es war einmal ein Gärtner, der sang ein schönes Lied S033-M-H50013

Männerchor (-M-)

Geissbueb's Bärgfahrt Juheissa, juheie, ho luschtig im Meye, uf Weiden u Flue S033-M-MS0345

Männerchor (-M-)

Geissbueb's Bärgfreuden Uf de Flüene isch mis Läbe, nume d'Höchi isch für mi S033-M-H20010

Männerchor (-M-)

Grat-Jutz (Naturjodel) S033-M-H70011

Männerchor (-M-)

Grauholz-Jodel (Naturjodel) S033-M-H2A010

Männerchor (-M-)

Ha gmeint, i wöll nid liebe Ha gmeint i wöll nid liebe, es choscht e Huufe Gält S033-M-H70004

Männerchor (-M-)

Hammeggjodel (Naturjodel) S033-M-H50012

Männerchor (-M-)

Heimbergerjodel (Naturjodel) S033-M-H40007

Männerchor (-M-)

Heimweh-Jodel (Naturjodel) S033-M-H50005

Männerchor (-M-)

Heiwehglüt Es Glöggli ghör i klinge, weiss nume nid wohär S033-M-MS0350

Männerchor (-M-)

Hirtenlied Des Morgens in der Frühe, da treiben wir die Kühe S033-M-H20001

Männerchor (-M-)

Hohwacht-Jodel (Naturjodel) S033-M-H60004

Männerchor (-M-)

I Freud u Leid Chömet mir wei zämestah, wo Stadt u Land sech finge S033-M-AKV286

Männerchor (-M-)

In üsem lieben Ämmital In-üsem lieben Ämmital, wo d'Chüejer si daheime S033-M-H30001

Männerchor (-M-)

In üsem Schwyzerland In üsem Schwyzerländli gits chräftigs Militär S033-M-H70012

Männerchor (-M-)

Ja, ja, der Früehlig Lue, lue der Früehlig chunnt i ds Tal, er geit dürs s'Dörfli us S033-M-KH0033

Männerchor (-M-)

Juhe, de Bärge zue We im Früehlig d'Senne trybe, us dem Tal so höch uf d'Weid S033-M-SVB219

Männerchor (-M-)

Kemmeriboden-Jodel (Naturjodel) S033-M-H60006

Männerchor (-M-)

Küherleben Es gibt wohl kein Leben, wie des Kühers so schön S033-M-H10011

Männerchor (-M-)

Kuhreihen Hiehäre, ihr Senne, hie gä mir üs z'kenne, mir hey-n-is nit z'schäme S033-M-MS0455

Männerchor (-M-)

Luschtig u ledig Luschtig u ledig u lachen u singe, wär wet im Sunneschyn S033-M-HM0102

Männerchor (-M-)

Maientag Blühend steigt der Mai hernieder, alles lacht und freut sich wieder S033-M-H70007

Männerchor (-M-)

Maisunndig Der Flieder im Garte u d'Rose-n-im Haag S033-M-H70005

Männerchor (-M-)

Mi Heimat (1.Fassung) Bi scho mängs Jahr i der Frömdi, u ha müesse ds Hei verla S033-M-MS1204

Männerchor (-M-)

Mi Heimat (2.Fassung) Bi scho mängs Jahr i der Frömdi, u ha müesse ds Hei verla S033-M-KH0128

Männerchor (-M-)

Mi Wunsch Uf de Alpe möchti singe, weiss so mäng's u artig's Lied S033-M-H50002

Männerchor (-M-)

Miner Buebe (Naturjodel) (Konolfinger-Jodel) S033-M-H20009

Männerchor (-M-)

Mir Bärnerlüt We d'Sunne guldig ufersteit und über ds Bärnerland S033-M-AKV201

Männerchor (-M-)

Mir Schwyzerlüt E Heimat hei mir Schwyzerlüt, s'git Prächtigers uf Ärde nüt S033-M-AVK203

Männerchor (-M-)

Mis Anneli Mueter, es si Buebe da, wei mer sche ächt ine la S033-M-H2A003

Männerchor (-M-)

Mis Annemeieli Mis härzig Annemeieli, het Äugli blau wie Veieli S033-M-MS0332

Männerchor (-M-)

Mis Lieb Mis Lieb isch gar wit inne, dört uf der steinige Flueh S033-M-H30013

Männerchor (-M-)

Mis Rüscheggländli Am Fuess vo üsne Bärge, un ob em fiischtre Wald S033-M-AKV261

Männerchor (-M-)

Mis Schätzeli Dert obe, wo-n-es Hüsli schteit, z'nächst a d'r wilde Flueh S033-M-H50011

Männerchor (-M-)

Mis Schwyzerland Wie isch doch mi Heimat so schön überall, wie lüchte die Bärge S033-M-MS0330

Männerchor (-M-)

Morge früeh, wenn d'Sunne lacht Morge früeh, wenn d'Sunne lacht, und sich alles lustig macht S033-M-H20003

Männerchor (-M-)

Nach den Bergen Wo den Himmel Berge kränzen, Nebel wallen um die Kluft S033-M-H20006

Männerchor (-M-)

Nächtlicher Besuch Es gümperlet eine s'Hübeli uf und döpperlet lisli a Türe S033-M-H60002

Männerchor (-M-)

Nägelisbödeler (Naturjodel) S033-M-H60010

Männerchor (-M-)

Nagelschmieds Grit D'schönscht Meitschi wo-ni-i weiss, isch Nagelschmieds Grit S033-M-KH0015

Männerchor (-M-)

Oberhasler Kuhreihen Es chunnt es Meiteli hurtig här, as wenn's i lutere-n Ängschte wär S033-M-H20011

Männerchor (-M-)

Rä-dä pläm In üsem Schwyzerländli gits chräftigs Militär S033-M-MS0413

Männerchor (-M-)

Roti Bäckli Roti Bäckli blaui Äugli und es Grüebli im Kinn S033-M-H30011

Männerchor (-M-)

s'isch nimme die Zyt S'isch nimme die Zyt, wo alben isch gsy, wo-n-i u mis Schümeli S033-M-AKV283

Männerchor (-M-)

s'Mälche Hosä Chueli, Chueli chömet abe, Morgen isch es, Mälcheszyt S033-M-H10008

Männerchor (-M-)

Schrib de gli Mi düecht i gsei mis Müetti no gäng vor am'r stoh S033-M-MS1295

Männerchor (-M-)

Schweizerisches Schützenlied Was müesse gueti Schütze tue, we sie binanger si S033-M-SVB235

Männerchor (-M-)

Schwingerlüt vom Schwyzerland Hüt geit's luschtig, hei juhei! Schwinger, sit Gottwilche S033-M-MS0344

Männerchor (-M-)

Schwyzer Banner Mys alte Schwyzerbanner, was hesch du für ne Macht S033-M-AKV313

Männerchor (-M-)

Schwyzer-Jodler (Naturjodel) S033-M-H30008

Männerchor (-M-)

Senn's Abelied We ds Aberot am Himmel steit, so schön i allne Farbe S033-M-AKV248

Männerchor (-M-)

Sigriswiler-Jodel (Naturjodel) S033-M-H30004

Männerchor (-M-)

Simmentalerlied Da obe z'mitz i-n-üsne Bärge, de höche, dunkle Tanne nah S033-M-KH0108

Männerchor (-M-)

So geits Es tuet es Meitschi chrute, wohl a der Gasse na S033-M-H70010

Männerchor (-M-)

Soldate im Strou Wie spässig und wou, tuet s'Liegen im Strou S033-M-SVB206

Männerchor (-M-)

Summermorge We alls am Morge still no isch, o d'Vögeli im Haag S033-M-AKV249

Männerchor (-M-)

Tanzsunndig Wenn alles will jutzen u luschtig wott sy, u Freude cha gniesse S033-M-H60005

Männerchor (-M-)

Thunerlied Am Tor vom Bärneroberland, steit stolz es Schloss uf Wacht S033-M-AKV222

Männerchor (-M-)

Uf de Bärge Uf de Bärge-n-isch guet läbe, d'Chüejer jutze nit vergäbe S033-M-H10010

Männerchor (-M-)

Und jetzt, ihr Bauern klein und gross Und jetzt, ihr Bauern klein und gross, jetz fassets neuen Muet S033-M-MS1284

Männerchor (-M-)

Und wenn's emal scho aaber isch Und wenn's emal scho aaber isch und uf den Alpe grüen S033-M-H40015

Männerchor (-M-)

Üse Ätti Üse Ätti, dass er täti mit em Chüeli, und dem Stierli S033-M-H20007

Männerchor (-M-)

Verby Die Zit isch verby, wo alben isch gsy, wo-n-ig u Hans-Ueli S033-M-H60011

Männerchor (-M-)

Vreneli-Jutz (Naturjodel) S033-M-MS1023

Männerchor (-M-)

Waldjodel (Naturjodel) S033-M-H30012

Männerchor (-M-)

Was heimelig syg Was isch doch au das "Heimelig", s'isch so-n-es artigs Wort S033-M-H10007

Männerchor (-M-)

Wie baas isch mir da obe Wie baas isch mir da obe so nah dem Gletscher zue S033-M-H10004

Männerchor (-M-)

Zwöi Schümeli Zwöi Schümeli a d'r Diechsle, zwöi Füchseli vorus S033-M-H10015

Frauenchor (-F-)

Bärnermeitschi-Röseli Es blüeit im Garte vor em Huus, es Röseli im Hag S033-F-KH0043

Frauenchor (-F-)

Chüejerbuebelied Mir si hie bi üsne Chueleni, hie im schöne Ämmital S033-F-MS1309

Frauenchor (-F-)

D's Truebermeitschi Un i bi ds Truebermeitschi, daheim im Aemmital S033-F-KH0001

Frauenchor (-F-)

Dä liess ig y Chumm übers Mätteli, chumm übre Hag! Chumm vor mis Fänschterli S033-F-SOP164

Frauenchor (-F-)

Dä liess ig y Chumm übers Mätteli, chumm übre Hag! Chumm vor mis Fänschterli S033-F-SOP163

Frauenchor (-F-)

Heiwehglüt Es Glöggli ghör i klinge, doch weiss i nid wohär S033-F-KH0019

Frauenchor (-F-)

Läbesfreud Es Liedli möcht i singe, es Liedli früsch u froh S033-F-AKV232

Frauenchor (-F-)

Meiezyt Es blüeje drü Rösli im grüene Haag, so schön wie Milch u Bluet S033-F-KH0004

Quartett (-Q-)

Dä liess ig y Chumm übers Mätteli, chumm übre Hag! Chumm vor mis Fänschterli S033-Q-OP0019

Quartett (-Q-)

Tanzlied der Aelpler E schöne Tanzsunndig gits hüt uf der Weid, da mues me-n-eis singe S033-Q-HIS33A

Gemischter Chor (-G-)

Ach, wie churzen üsi Tage Ach, wie churzen üsi Tage, ach, wie flieht die schöni Zyt S033-G-KH0023

Gemischter Chor (-G-)

Alpaufzug Es blüeje d'Bäum u grüen isch d'Weid, im Wald der Gugger rüeft S033-G-KH0011

Gemischter Chor (-G-)

Buechibärgerlied In üsem schöne Buechibärg, do cheu mer gäbig läbe S033-G-KH0006

Gemischter Chor (-G-)

D'r Chilter Hoschen-Eisi, la mi ine, es macht nüschti grüsli chalt! S033-G-HG0008

Gemischter Chor (-G-)

D'r plaget Hansli Mues gäng d'r plaget Hansli sy, so lang i läbe so lang i bi S033-G-KH0012

Gemischter Chor (-G-)

D's Truebermeitschi U-n-i bi d's Truebermeitschi, daheim im Aemmital S033-G-KH0078

Gemischter Chor (-G-)

Dä liess ig y Chumm übers Mätteli chumm übre Hag. Chumm vor mis Fänschterli S033-G-SCH019

Gemischter Chor (-G-)

Früelig im Tal Es blüeje drü Rösli im grüene Haag, so schön wie Milch u Bluet S033-G-HIS31A

Gemischter Chor (-G-)

Im Früehlig Vorussen im Garte, vorusse im Haag, da ghören i d'Vögeli singe S033-G-KH0077

Gemischter Chor (-G-)

In üsem lieben Ämmital I üsem lieben Ämmital, wo d'Chüejer si deheime S033-G-HG0005

Gemischter Chor (-G-)

Mähderlied Manne-n-uf! Der Güggel chräiht, d'Sägesse sy dänglet! S033-G-HG0007

Gemischter Chor (-G-)

Mailied Los, wie d'Vögel lieblig singe, lieblig tönt's i Bärg u Tal S033-G-KR0516

Gemischter Chor (-G-)

Mis Anneli Mueter, es si Buebe da! Wei mer se ächt ine la? S033-G-HG0003

Gemischter Chor (-G-)

Mis Annemeieli Mis härzig Annemeieli, het Äugli blau wie Veieli, u sunneguldigs Hoor S033-G-KH0039

Gemischter Chor (-G-)

Mis Schwyzerland Wie isch doch mi Heimat so schön überall, wie lüchte die Bärge S033-G-KH0024

Gemischter Chor (-G-)

Senn's Abschied vom Bärg Bi z'friede, ha mi Nutze zoge, doch macht es währli afe chalt S033-G-KH0131

Gemischter Chor (-G-)

Simmentalerlied Da obe z'mitz i üsne Bärge, de höche dunkle Tanne nah S033-G-KH0101

Gemischter Chor (-G-)

Spiezerlied Es uralts Schloss luegt us de Bäum, uf üse Thunersee S033-G-KH0029

Gemischter Chor (-G-)

Thunersee-Lied Mir Lüt am schöne Thunersee, mir chöi n-is wohl eis meine S033-G-KH0002

Gemischter Chor (-G-)

Treui Liebi I han es Schätzeli g'funde, es brevers git's nid meh S033-G-KH0008

Gemischter Chor (-G-)

Wie baas isch mir da obe Wie baas isch mir da obe so nah' dem Gletscher zue S033-G-HG0002

Duett (-D-)

Bärnermeitschi-Röseli Es blüejt im Garte vor em Huus, es Röseli im Hag S033-D-HSG018

Duett (-D-)

D's Truebermeitschi U-n-i bi d's Truebermeitschi, daheim im Aemmital S033-D-HSG008

Duett (-D-)

Dä liess ig y Chumm übers Mätteli, chumm übre Hag! Chumm vor mis Fänschterli S033-D-SCH001

Duett (-D-)

Dr plaget Hansli Muess gäng dr plaget Hansli sy, so lang i läbe so lang i bi S033-D-HSG030

Duett (-D-)

Emmenthalerlied Niene geits so schön u luschtig wie daheim im Aemmital S033-D-HSG014

Duett (-D-)

Lue, lue, der Früehlig Lue, lue, der Früehlig chunnt i ds Tal, er geit dür's Dörfli us S033-D-HSG016

Duett (-D-)

Mis Schwyzerland Wie isch doch mi Heimat so schön überall, wie lüchte die Bärge S033-D-HSG004

Duett (-D-)

Morge früeh, öb d'Sunne lacht Morge früeh öb d'Sunne lacht und si alles luschtig macht Schmalz S033-D-000001

Duett (-D-)

Nagelschmieds Grit D'schönscht Meitschi wo-n-i weiss, isch Nagelschmieds Grit S033-D-HSG031

Duett (-D-)

Spiezerlied Es uralts Schloss luegt us de Böim uf üse Thunersee S033-D-HSG012

Duett (-D-)

Tanzlied der Aelpler E schöne Tanzsunndig gits hüt uf der Weid S033-D-HSG026

Duett (-D-)

Thunerseelied Mir Lüt am schöne Thunersee, mir chöi nis wohl eis meine S033-D-HSG010

Duett (-D-)

Zwöi sunnigi Auge Zwöi sunnigi Auge, es Blüemli am Chleid, es Lied uf de Lippe S033-D-HSG020

Einzel/Solo (-S-)

Chonufingerlied Gar wohlbekannt isch überall mis liebe Chonufinge S033-S-HSG006

Einzel/Solo (-S-)

Das isch u blybt e so Warum sött i nid fröhlech sy, warum nid e chly singe S033-S-HSG023

Einzel/Solo (-S-)

Es schneierlet, es beierlet Es schneierlet, es beierlet u d'Bäumli wärde nass S033-S-HSG028

Choeur d'hommes (-N-)

Au chalet Disposé en diadème, près de Jean hardi vacher S033-N-MS0572

Choeur d'hommes (-N-)

Aux lutteurs Fier lutteur fidèle aux lois, de la Grèce antique, nous accourons S033-N-MS0564

Choeur d'hommes (-N-)

Chanson du berger Me voici poussant mon blanc troupeau, sur les pentes du Jura S033-N-MS0576

Choeur d'hommes (-N-)

Départ pour l'alpe La neige a déserté le mont qui tisse en hâte un vert manteau S033-N-MS0568

Choeur d'hommes (-N-)

Gens de chez nous Je vous connais gens de chez nous, car j'ai peiné dur parmi vous S033-N-MS0563

Choeur d'hommes (-N-)

Hymne au Jura O mon Jura, voilé d'azur, vers toi je vais là-haut S033-N-MS0562

Choeur d'hommes (-N-)

Idylle champêtre Au fond d'un agreste vallon, j'errais comme un vieux vagabond S033-N-MS0569

Choeur d'hommes (-N-)

Idylle montagnarde Quand le printemps partout chante, sur les monts et dans nos coeurs S033-N-MS0574

Choeur d'hommes (-N-)

Je pars, adieu campagne Je pars, adieu campagne, je monte au vieux chalet S033-N-000001

Choeur d'hommes (-N-)

Joies du chevrier Oh! que j'aime l'harmonie du chaos des monts altiers S033-N-MS0575

Choeur d'hommes (-N-)

L'amour* Dis-moi ce qu'est l'amour, Maman? Enfant je vais te dire! S033-N-CS0061

Choeur d'hommes (-N-)

L'armailli Heureux, je monte au point du jour, sur l'alpe verdoyante S033-N-MS0565

Choeur d'hommes (-N-)

L'écho du Jura (Naturjodel) S033-N-MS0570

Choeur d'hommes (-N-)

Le rang des vaches* Après les durs frimas du rigoureux hiver, nous quittons ceux du bas S033-N-CS023A

Choeur d'hommes (-N-)

Ma belle Suisse* Oh! combien je t'aime ô pays merveilleux. Avec tes forêts, tes vallons S033-N-CS0063

Choeur d'hommes (-N-)

Ma patrie* Autrefois dans mon jeune âge, j'ai quitté mon cher foyer S033-N-CS0060

Choeur d'hommes (-N-)

Monté à l'alpage Dans les bois et sur l'alpage, le printemps naît à son tour S033-N-MS0567

Choeur d'hommes (-N-)

Paix de la montagne Quand l'aube a déchiré les voiles sombres de la nuit S033-N-MS0571

Choeur d'hommes (-N-)

Réveil du printemps Au bois profond loin du vallon, s'étire un doux frisson S033-N-MS0566

Choeur d'hommes (-N-)

Sur la montagne Qu'il fait bon gravir l'alpage, tapissé de fins herbages S033-N-MS0573

Persönliche Angaben

Tatsächlich muss Oskar Friedrich Schmalz in der umfassenden Bedeutung des Wortes als „Jodlervater“ bezeichnet werden. Er war es, der die alten Weisen sammelte, teilweise mit neuen Jodeln versah und so das eigentliche, wiedererstandene, schweizerische Jodellied aus der Taufe hob.

Auf dieser Basis konnten dann alle andern verdienten Schaffer auf dem schweizerischen Jodelliedgut aufbauen. Ein unerhörtes Glück für die Sache war das Zusammentreffen von Johann Rudolf Krenger, dem bernischen „Sängervater“, mit O.F.Schmalz. Als Dritter im Bunde gesellte sich der unverwüstliche Berner Dichter Karl Grunder hinzu.

1. Leben
Das Leben der Schmalz’ kann man bis ins 12.Jahrhundert zurückverfolgen. Der Urgrossvater Johann Jakob Schmalz, 1795 – 1869, Amtsnotar in Oberdiessbach BE, gründete im Jahre 1829 den ersten Land-Männerchor. Als Oberrichter und Regierungsrat stieg er später zu den höchsten Ämtern auf, die die Republik Bern zu vergeben hatte.

Sein einziger Sohn, Johann Jakob Schmalz, 1820 – 1892, Grossvater von Oskar Schmalz, war ein vielseitiger Mann von grosser Begabung und wusste in seinen Söhnen die Freude an der Musik zu wecken. Einer seiner fünf Söhne, Jakob, der Älteste, 1844 – 1911, hat sich als Musiker in Amerika bewährt und dort die „American Federation of musicians“ ins Leben gerufen. Auch hat er als Sekretär der Musikschutzgesellschaft über ein Vierteljahrhundert gearbeitet. Hier begegnen wir einem Onkel von O.F. Schmalz, der in Amerika gleicherweise im „Urheberrechtsschutz“ tätig war wie später sein Neffe Oskar in der Schweiz. Der Bruder von Jakob, Adolf, 1846 – 1925, der Vater von Oskar, der unter der strengen Anleitung seines Vaters den Geometerberuf erlernte, und zwar so gründlich, dass er an der Hochschule zu Bern weiterstudieren konnte und zum Konkordatsgeometer patentiert wurde. Ein weiterer Onkel, Hans Karl, 1854 – 1931, dirigierte viele Jahre die Musikgesellschaft „Helvetia“ in Grenchen. Die Gebrüder Schmalz gründeten ein eigenes Hausorchester, wo Oskars Vater, Adolf, die erste Geige spielte. Fürwahr, nun wird man sich kaum wundern, dass unserem Oskar so reiche musikalische Gabe in die Wiege gelegt wurde.

Die Mutter von Oskar Schmalz, gebürtige Maria Scheidegger, lernte Oskars Vater, Adolf, in Bolligen BE kennen. Am 12. Oktober 1876 verheirateten sich die jungen Leute und nahmen Wohnsitz im wunderschönen „Salzmanngut“ in Ittigen BE, wo am Weihnachtsabend 1881, Oskar Friedrich Schmalz als viertes Kind zur Welt kam. Ein Jahr später zog die Familie in ihr neues Heim in Stalden im Emmental, wo noch weitere 13 Kinder zur Welt kamen.

Ab 1888 ging Oskar Friedrich Schmalz in die Primarschule in Stalden zu Lehrer Christian Wermuth. Nach der Primarschule besuchte Oskar die Sekundarschule in Grosshöchstetten BE. Fünf Jahre lang ging er den weiten Weg zu Fuss, anderthalb Stunden am Morgen, anderthalb Stunden am Abend, zum Mittagessen eine Flasche Milch und ein Stück Brot. Der lange Schulweg mit schneereichen Wintern machten aus ihm einen gesunden Buben. In den Ferien half Oskar seinem Vater beim Vermessen im Berner Oberland und im Emmental, auf Weiden, Felsbändern und in den Wäldern. So lernte er Land und Leute, Sitten und Gebräuche schon früh kennen. In der freien Natur lernte er singen und jodeln und freute sich am Echo, das zu ihm zurückkam.

Nach der Konfirmation besuchte Oskar noch ein Jahr die Bezirksschule in Aigle VD, um die französische Sprache zu erlernen. Dann trat er bei seinem Vater in die Lehre als Vermessungstechniker und lernte den Beruf des Geometers von Grund auf kennen.

Nach der Rekrutenschule folgten Unteroffiziers- und Offiziersschule. Die Offiziersschule besuchte er gemeinsam mit den späteren Bundesräten Rudolf Minger und Eduard von Steiger, mit welchen ihn eine gute Freundschaft verband.

Nach einigen Jahren der praktischen Arbeit im Vermessungskreise seines Vaters nahm er eine Stelle in einem technischen Büro in Herisau AR an. Dort lernte er das heimatverbundene, frohmütige Appenzellervolk kennen, welches so sehr seiner urwüchsigen Art entsprach. Er wurde Mitglied des Männerchores Herisau, der unter der Leitung von keinem Geringeren als Gustav Haug stand, und daneben jodelte er mit den Sennen, wo sich ihm die Eigenart und Schönheit des Appenzeller Naturjodels erschloss.

2. Tat
Wieder nach Stalden zurückgekehrt, wo ihm sein Vater neue Vermessungsarbeiten übertrug, gründete Oskar Schmalz mit seinem Bruder Franz, den Schwingern Hans Stucki, Gottlieb Schild und Ernst Bieri das erste Jodlerquintett Stalden i.E. Es waren fünf stämmige Männer, welche nach den Schwingübungen zusammenstanden und jodelten. Im Jahre 1905 wurde in Unspunnen bei Interlaken die Hundertjahrfeier des Hirtenfestes abgehalten. Da die damals sehr guten Schwinger Stucki Hans, Schilt Gottlieb und Bieri Ernst, die dem Jodlerquintett angehörten, sich zum Schwingerwettkampf angemeldet hatten, wurde vereinbart, auch an der gleichzeitig durchgeführten Jodlerkonkurrenz mit dem Jodlerquintett Stalden teilzunehmen. Nachdem sich Oskar Schmalz mit dem damaligen Präsidenten des Unterhaltungskomitees, Johann Rudolf Krenger, in Verbindung gesetzt hatte und von diesem zusagenden Bescheid für die Teilnahme des Quintetts erhalten hatte, komponierte Oskar seinen „Echojodel“ und studierte ihn mit seinen Freunden ein. In Interlaken erreichte das Quintett mit dem „Echojodel“ den ersten Rang. Der Obmann des Kampfgerichts, J.R. Krenger, kam auf die Bühne und drückte jedem Sänger begeistert die Hand. So lernte Oskar Schmalz seinen späteren Mitarbeiter und Freund Ruedi Krenger kennen.

In der Bundesstadt, wo Oskar von 1906 – 1913 auf dem technischen Zentralbüro der Lötschbergbahn arbeitete, gründete er mit seinem Freund und Metzgermeister Ernst Flückiger und anderen Freunden das „Jodlerchörli des Bürgerturnvereins“ und später den „Berner Jodlerclub“. Damals wurden im Chörli des Bürgerturnvereins Lieder ohne Noten im Stegreif gesungen, indem Oskar Schmalz die Melodie vorsang, bis der erste Tenor seine Sache beherrschte und dann die andern Stimmen den Begleit, eben im Stegreif, dazu übernahmen.

Im Jahre 1908 wurde in Wabern BE ein mittelländisches Schwing- und Älplerfest durchgeführt, wo auch eine Jodlerkonkurrenz stattfand. Hierfür wurde Oskar Schmalz als Präsident gewählt. 35 Jodler hatten sich für die Konkurrenz angemeldet, und man hörte neben echten, urchigen Jodeln auch solche, die den Namen Jodel nicht verdienten, oder es wurden auch Tirolerlieder gesungen. Damals entzündete sich in Oskar Schmalz der Gedanke, es sei nun höchste Zeit, dass man Sorge trage zum alten, unverfälschten, bernischen Jodel.

Aus eigener Initiative verfasste Oskar im Jahre 1910 einen Aufruf zur Gründung des Schweizerischen Jodlerverbandes und hat diesen Aufruf von seinen Freunden Albert Gut, Zürich, und Ernst Flückiger, Bern, unterschreiben lassen.

Die Gründungsversammlung der „Schweizerischen Jodlervereinigung“ fand am 8. Mai 1910 im Café Born in Bern statt, wo Oskar Schmalz als Tagespräsident wirkte. Zwei Jodlergruppen, das JDQ Winterthur und der Jodlerklub „Berna“ Bern erschienen vollzählig. Dazu gesellten sich die Delegierten von andern Klubs: Solothurn, Wolhusen LU, „Lorraine-Breitenrain“ Bern, „Alpenjodler“ Frutigen, „Blüemlisalp“ Blumenstein BE, sowie 25 Einzeljodler und Alphornbläser und 3 Freunde. Als offizielles Organ bestimmte man die „Eidg.Schwingerzeitung“ und die „Schweiz.Turnerzeitung“. Als erster Präsident amtete Ernst Flückiger, Bern. Der Eidgenössische Jodlerverband ehrte im März 1933 seinen Initianten und Gründer Oskar Schmalz durch die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft. Diese Ehrung erhielt er ebenfalls vom BKJV.

Oskar Schmalz hat Melodien, die sonst verloren gegangen wären, wieder zum Leben erweckt und dabei ein sicheres Gefühl für das Echte, Alte und Urwüchsige entwickelt. Durch seine Begabung schuf er auch viele Melodien, zu vielen alten Liedern neue Jodel.

In diesen Jahren lernte er seine liebe Frau Hedy, geborene Maurer kennen. 1915 heirateten die beiden und haben treu zusammen Freud und Leid getragen.

3. „Einladung zur Gründung einer schweizerischen Jodlervereinigung“
(Originaldokument von 1910)
„Werte Jodler!
Wie alle unsere wertvollen Nationalspiele wie das Schwingen, Hornussen etc. blühen und gedeihen und stetige Fortschritte zu verzeichnen haben, so ist im Gegensatz dazu das Jodeln eher im Rückschritt begriffen, oder mehr oder weniger auf gleicher Stufe stehen geblieben. Was mag wohl schuld sein? Früher hörte man nur vom Jodeln unserer Bergbewohner, das heisst von Sennen und Älplern, die sich auf diesem Gebiete des Gesanges in kräftigen und urwüchsigen Weisen ohne Worte nachhaltig betätigten. Das Volk hat seine idealen Güter, unter diese sind auch viele seiner Sitten und Gebräuche zu zählen und unter diese wiederum das Jodeln unserer Älpler. Die nicht immer liebenswürdige Behandlung der Jodler an Schwing- und Älplerfesten sowie die Verabfolgung von minderwertigen Preisen, mögen in den letzten Jahren viel dazu beigetragen haben, dass manche gute und tüchtige Kraft einfach der Konkurrenz fernblieb. Das muss anders werden! Die echten, urchigen Jodler von Berg und Tal müssen zusammenhalten und sich in jeder Beziehung fernhalten von der Varitésingerei. Wir wollen nicht etwa ein Kunstjodeln, sondern ein richtiges Naturjodeln, das echte, urwüchsige Schweizereigenart so frei und mannigfaltig bietet. Der urwüchsige Jodel unserer Älpler ist einzig in seiner Art, und darum müssen wir danach trachten, dass sich ein neues Aufblühen dieser Kunst deutlich bemerkbar macht, dann wird der ideelle Wert derselben wieder mehr gewürdigt werden. Die Jodler sind nicht mehr da zur Dekoration eines Festes oder zur Deckung von allfälligen Defiziten durch die sichern Einnahmen der Jodlerkonzerte. Besseres Entgegenkommen sowie die Verabfolgung von rechten Preisen wird manchen guten Jodler bewegen, dieser Kunst wieder intensiv zu obliegen und so den jungen Kräften ein Vorbild und Lehrer zu sein. Wir wollen nicht mehr zusehen, wie unsere schönen Alpenlieder verhunzt werden, wie so viele alte, schöne Weisen, und was noch bemühender ist, viele Jodler selbst sich dem nimmersatten Materialismus opfern. Ist es nicht zu bedauern, wenn die Sucht, schnell und mühelos Geld zu verdienen, auch in unsere Berge steigt, und die Bewohner, deren Volksmelodien für den heimischen Herd eine anmutige Abwechslung bilden, für die grosse Welt aber nichts Besonderes bieten, veranlasst, mit ihrem Volkstum hausieren zu gehen. Halten wir uns fern von solchen Leuten, die Otto von Greyerz mit treffenden Worten folgendermassen kennzeichnet:

„Der städtische Kunstbetrieb hat auf allen Gebieten, aber ganz besonders im Gesang, die volksmässige Überlieferung ins Stocken gebracht oder auf bedenkliche Abwege geführt… Schon ziehen auch schweizerische Tiroler in Wadenstrümpfen herum und machen Geschäfte und Sensationen mit dem urgrossväterlichen Erbe. Es braucht keinen grossen Schritt mehr, so haben wir die Verschacherung der Heimat im Interesse der Fremdenindustrie auch auf dem Gebiet des Volksgesanges.“

Vielseitige Erfahrung und nackte Tatsachen veranlassen uns wohl, in dieser Sache Schritte zu tun und all diesem Unkraut entgegenzutreten. Die Jodler der ganzen Schweiz, aber wohlverstanden keine Berufsjodler, müssen sich zusammentun und sich richtig auf gesunder Basis konstituieren zu einem Verbande.

Der Eidgenössische Schwingerverband, dessen Hauptzweck ja bekanntlich die Förderung, Erhaltung und Pflege unserer Nationalspiele ist, wird uns gewiss entgegenkommen und der guten Sache zum Ziele verhelfen. Es ist vorgesehen, im Monat Mai 1910 eine erste konstituierende Versammlung in Bern abzuhalten. Alle Jodler (Einzel- und Gruppen), sowie auch Freunde und Gönner, möchten sich dieser Vereinigung anschliessen und bis Ende April bei einem der Unterzeichneten schriftlich anmelden. Als offizielles Organ ist schon jetzt die Eidg. Schwinger- und Hornusserzeitung bezeichnet, wo alle Mitteilungen und Anfragen erscheinen. Möchte dieser Aufruf seine Wirkung und Verbreitung finden, wie er es verdient!

Bern, im Januar 1910 / Mit Jodlergruss / Oskar Schmalz, Genfergasse 11, Bern / Ernst Flückiger, Schauplatzgasse, Bern / Albert Gut, Versicherungsinspektorat, Zürich.“

Dies der Originalaufruf zur Gründung des Schweizerischen Jodlerverbandes

4. „Bi üs im Bärnerland“
Am 12. September 1912 haben sich Oskar Schmalz und Sängervater J.Rud. Krenger bei einem Ausflug auf die „Heimwehfluh“ entschlossen, zusammen eine Volks- und Jodelliedersammlung mit dem Titel „Bi üs im Bärnerland“ herauszugeben. Am Weihnachtstag 1912, seinem Geburtstag, erhielt Oskar Schmalz das erste Lied, mit dem Titel der Sammlung „Bi üs im Bärnerland“. Zu diesem alten Volkslied hatte Oskar einen Jodel geschrieben und Ruedi Krenger hatte das Lied im Männerchorsatz gesetzt. Ein halbes Jahr später, also 1913, noch vor dem Ersten Weltkrieg, lag das ganze erste Bändchen zum Druck bereit.

Erst nach dem Erscheinen dieses ersten Bändchens zeigte sich, wie gross das Interesse an derartigen Liedern war. Deshalb haben die beiden Herausgeber, Oskar Schmalz und Ruedi Krenger, weitergearbeitet und einige Bändchen für Männerchor und ein Bändchen für Gemischten Chor erscheinen lassen.

5. Das Alphorn
12 Jahre nach der Gründung des EJV beschäftigte sich Oskar Schmalz eindringlich mit der Tatsache, dass das Alphorn im Emmental und im Berner Oberland am Verschwinden sei. Im Jahre 1921 hat er einen Aufruf geschrieben mit der Anregung zu einer Sammlung, damit das altehrwürdige Instrument zu dem werde, was es in früheren Jahrhunderten war.

Als Oskar zu suchen anfing, hat er in der Höhe ob Walkringen, auf der Falkenfluh, auf Rämisgummen, sowie in alten Bauernhäusern verlotterte Alphörner oder Teile davon gefunden. Diese wurden gesammelt und Alphornmacher Oberli in Zwischenflüh hat sie mit viel Freude und Sachkenntnis geflickt und ergänzt und neue Alphörner trefflich angefertigt.

Hierauf gründete Oskar Schmalz mit Freunden die Alphornkommission des Emmentals. Am 8. Oktober 1921 wurde in Trub der erste Emmentalische Alphornkurs abgehalten, unter J.R. Krenger, der den theoretischen Teil bestritt, Fritz Zwygart, Lützelflüh, und Franz Walz, den beiden tüchtigen Alphornbläsern, für den praktischen Teil.

6. Hedy Schmalz-Maurer (siehe eigener Lebenslauf)
7. Das kompositorische Schaffen von Oskar Friedrich und Hedy Schmalz

Weit über 200 Kompositionen von Oskar und Hedy Schmalz sind bekannt sowie 16 Titel aus der Serie „En Pays romand“. Zu unzähligen Liedern hat Hedy Schmalz den Satz geschrieben, was ihr im Laufe der Zeit immer besser gelang. Auch hatte sie ein richtiges „Gspüri“ für einen echten, urchigen, volkstümlichen Chorsatz entwickelt, ohne sich nun etwa rein auf eine Tonika-Dominantseptakkord-Dudelei zu beschränken, wie das ja viel gemacht wurde, sondern setzte sehr interessant Umkehrungen als Bassdurchgänge ein. Es wurde moduliert, neben der I., V und IV. Stufe auch mal eine andere Stufe, vorzugsweise die VI., eingesetzt. Ein einfaches, aber äusserst gelungenes Beispiel stellt das Lied „Bärnerland grüess Gott“ dar. Nicht nur Sätze schrieb Hedy Schmalz, nein auch eigene Kompositionen wie „Schwyzerbanner“.

Oskar Schmalz ist mancher „Wurf“ gelungen. Denken wir nur einmal an die herrliche „Ämmitaler Alpuffahrt“ oder an „Mir Bärnerlüt“. Jedesmal wird aber dem Lied mit einem herrlichen, leuchtenden Jodel die Krone aufgesetzt, dies eine der Stärken von Oskar. Beinahe unermesslich ist das Repertoire seiner Jodelschöpfung, sei es als Liedjodel zu eigenen oder anderen Liedern oder als Einzeljodel. Kein Jodel gleicht dem andern, was etwas heissen will, ist doch die Erfindungsgabe durch Stimmumfang und technische Möglichkeit eingeengt. Es ist nicht zu verwundern, dass gute Gruppenjodler Schmalz-Lieder bevorzugen.

8. Der Gründer
Nicht wegen seiner Person war ihm der Urheberrechtsschutz ein Anliegen, sondern wegen all jenen Gleichgesinnten, deren geistiges Eigentum nicht geschützt war, jenen, die gute Lieder schrieben und von einem Verleger dafür eine lächerliche kleine Abfindungssumme erhielten, wenn sie nicht das Risiko des Selbstverlages mit seinen hohen Druckkosten eingehen wollten. Dabei ist zu berücksichtigen, dass damals die Mitgliederzahlen der Verbände noch klein waren und der Absatz auch eines guten Liedes dementsprechend gering war. Dazu konnte man von diesen ungeschützten Liedern Abschriften machen, wie man wollte.

Das waren die logischen Überlegungen von Oskar Schmalz. Darum war er schon bei der Gründung der „GEFA“, Gesellschaft für Aufführungsrechte, der Vorläuferin der „SUISA“, massgeblich beteiligt.

Als nach dem Bundesbeschluss betreffend Verwertung von Urheberrechten an Werken der Literatur und Kunst, vom 7. Dezember 1922, die „SUISA“, Schweizerische Gesellschaft der Urheber (Komponisten, Textdichter) als Nachfolgerin der „GEFA“ ins Leben gerufen wurde, war wiederum Oskar Schmalz massgebend an der Neugründung beteiligt. Es sass jahrelang im Vorstand der „SUISA“ und hat hier Vorzügliches geleistet.

Besonders am Herzen lag ihm aber die „Mechanlizenz“, Schweizerische Gesellschaft für mechanische Urheberrechte. Die Schallplattenindustrie durfte jahrelang „ungestraft“ Werke der Tonkunst wiedergeben, ohne dafür abgabepflichtig zu sein. Mit der Gründung der „Mechanlizenz“, deren langjähriger Präsident Oskar Schmalz war, wurde auch hier der Gerechtigkeit ein Weg gewiesen. Nach der Schallplattenindustrie wurden auch das Radio, der Tonfilm und das Fernsehen von der „Mechanlizenz“ erfasst. So hat Oskar Schmalz den Komponisten und Textdichtern zu ihrem Recht verholfen.

Wir gedenken Oskar Schmalz auch als Gründer der AKV (Schweizer Gesellschaft volkstümlicher Autoren, Komponisten und Verleger). Von der Gründung am 22. Juni 1923 bis 1946 war Oskar Schmalz Präsident der AKV und dann deren Ehrenpräsident. Auch hier hat er Vorzügliches geleistet, besonders auch mit der Schaffung des gesellschaftseigenen Verlages, um jungen Talenten die Möglichkeit zum Verlegen ihrer Lieder zu geben.

9. Schlusswort
Oskar Schmalz war aber nicht nur bei den Jodlern und Alphornbläsern aktiv, sondern stellte seine Kraft auch anderen Verbänden zur Verfügung.

Der Emmentalische Schwingerverband ernannte ihn 1948 zu seinem Ehrenmitglied für seine grossen Verdienste um das Schwingen, war er doch jahrelang Kampfrichter und bei verschiedenen Schwingfesten im OK tätig.

Von 1908 bis 1909 war Oskar Schmalz Präsident des Eidg. Hornusserverbandes. In dieser Funktion war er erster Sekretär der Verwaltungskommission der Eidg. Schwinger- und Hornusserzeitung.

Oskar und Hedy Schmalz sind aus unserer Jodlerbewegung nicht wegzudenken. Ihre Verdienste sind unermesslich. Als am 8. Januar 1960 Oskar Schmalz starb, zeigte sich, was für ein Mann zu Grabe getragen wurde. Unzählige Beileidschreiben, von den höchsten Magistraten unseres Landes bis zum einfachen Jodler und Alphornbläser, kamen im Trauerhaus an. Zum ersten Mal musste sich die Fahne des Eidgenössischen Jodlerverbandes, deren Bild der Bruder Adolf Schmalz gezeichnet hat, neben der Kantonalen Jodlerfahne ins Grab senken.

Quelle: Spezialnummer „Bärgblueme“ No.1-2/69-70 von 1973, JZ 2.12.81, TA/BVA, Stand 10.6.07

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Note
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