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Vorname Jakob
Nachname Waespe
Geburtstag 03.12.1909
Todestag 24.04.1972
Personennummer W008

Werke von Jakob Waespe

LiedtitelAnfang 1. StropheEJDKV Nummer

Männerchor (-M-)

Aelplerchilbi Aelplervolk gang rüst die gly, denn jetzt ist d'Chilbi noche W008-M-000002

Männerchor (-M-)

Am Obet spot Mer wönd jetz no chli loschtig sy, tüend grad nöd starch huse W008-M-000006

Männerchor (-M-)

Mis Deheime Das lieblichste Höckli of üsre Welt, es Chliod am sonnige Rai W008-M-000003

Männerchor (-M-)

My Heimat Wo ussen Hergott baue hät, die wiiti grossi Erde W008-M-000004

Männerchor (-M-)

s'Heiweh Tribts di use furt i d'Welt, jagst nach Richtum Glanz und Geld W008-M-000001

Männerchor (-M-)

Üses Völkli Lueg hüt is Toggeburg da muesch du he W008-M-000005

Gemischter Chor (-G-)

Üses Völkli Lueg hüt is Toggeburg da muesch du he W008-G-000001

Persönliche Angaben


Jakob Waespe ist in Wattwil SG aufgewachsen und hier hat er sein grosses musikalisches Wissen angeeignet eine bekannte Musikschule geführt. Zudem war er als Musikverleger tätig.
Er erlernte das Akkordeonspiel von H. Wenk, Musiklehrer aus St.Gallen. 1930, mit jungen 21 Jahren, übergab ihm H. Lenk die lichtensteiger Zweigstelle. So konnte er für 2 Franken pro Lektion etwas zu seiner Briefträger-Tätigkeit dazuverdienen. 1946 heiratete er Helen Brunner. Mit ihr wohnte er in Wattwil in ihrem eigenen Haus, wo er fortan zusammen mit seiner Frau Musik unterrichtete. Auch mit ihren zwei Kindern Marlies und Ernst wurde viel musiziert.
Jakob und Helen Waespe gründeten den Handharmonika-Klub Wattwil, aus welchem später das Akkordeon-Orchester Wattwil entstand. Walter Grob, Willi Valotti, Hans Oertle, seine Kinder erlernten unter anderen das Akkordeonspielen von Jakob Waespe.
Die Kapelle Echo vom Toggenburg (Akkordeon-Tanz Orchester Waespe, Kapelle Waespe) wurde gegründet.
Von 1949 bis 1961 präsidierte Jakob Waespe den Schweizerischen Akkordeon-Lehrer-Verband SALV. Als Juror bei Wettspielen und 1950 Organisator von Weiterbildungskursen für Akkordeon-Lehrer ist er Mitbegründer des Schweizerischen Akkordeon-Lehrer-Orchesters, mit Radiosendungen und zwei Schallplatten als Höhepunkte.
Dass er daneben noch Zeit fand, sich als Dirigent, Kampfrichter und Komponist für das Jodellied einzusetzen, zeugt von seiner grossen Schaffenskraft. Seine ganz besondere Liebe galt dem Toggenburger- und Appenzeller Naturjodel. Durch sein unermüdliches Forschen gelang es ihm, viele Melodien aufzuschreiben, um sie der Nachwelt unverfälscht zu erhalten.
Von 1935 bis 1961 dirigierte Jakob Waespe den Jodlerklub Männertreu Nesslau-Neu-St.Johann, 1938 zusätzlich den Jodlerklub Wattwil.
Für seine Verdienste (er war von 1946 bis 1960 auch noch im Verbandsvorstand tätig) wurde Jakob Waespe im Jahre 1956 zum Ehrenmitglied des NOSJV ernannt.
Von 1950 bis 1956 war er Zentralpräsident des Eidg. Jodlerverbandes und erhielt die verdiente Ehrenmitgliedschaft des EJV.
Von seinen eigenen Liedern werden die Kompositionen „Alpfriede“, „Mis Deheime“, „Üses Völkli“, „s’Heiweh“ immer wieder gerne gesungen.
Es war ein sehr schmerzlicher und herber Verlust, als Jakob Waespe im Jahre 1972 mitten in seiner beruflichen Arbeit von all den vielen Freunden Abschied nehmen musste, plötzlich und unerwartet.

Quellen: Buch 75 Jahre EJV, Buch 50 Jahre NOSJV, Angaben vom Roothuus Gonten
Stand: 26.12.2024 TA

 

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Note
EDJKV