Alessandri (-Stadelmann) Vreny
(7.4.1956)

Vreny ist mit 6 Geschwistern auf einem Bauernhof in Escholzmatt LU aufgewachsen. Ihr wurde die Musikalität und das Jodeln sozusagen in die Wiege gelegt. Schon mit 12 Jahren wurde sie an Jodelkurse geholt, um zu demonstrieren, was ein Tröhl- oder Kugeli- oder Singjodel ist. Landesweit bekannt geworden ist Vreny als Jodlerin im Duett mit ihrem Bruder Franz Stadelmann. Wie er lernte auch sie autodidaktisch verschiedene Instrumente, unter anderem Klavier und Handharmonika. Mit 19 Jahren absolvierte sie den Dirigentenkurs des ZSJV. Seit 1979 leitet sie den Trachtenchor Schüpfheim, der sie auch zum Komponieren anregte. Später übernahm sie auch die musikalische Leitung des JK Maiglöggli Willisau. So entstand 1988 das Lied „Bärgwält“, das sie ihrem Chor widmete. In der Folge komponierte sie nach selbstverfassten Texten weitere Solo-, Duett- und Chorlieder, unter anderem „Mis Hüsli“, „Am Waldrand“, „En Bärggang“. Mit dem Lied „Dürs Jahr“ eroberte der Trachtenchor Schüpfheim an einer Volksmusik-Ausscheidung den ersten Rang, und mit dem Sololied „Singe, jodle, jutze“ erntete Vreny schon an vielen Anlässen grossen Erfolg.

Quelle: Buch „75 Jahre ZSJV“ 1997, ergänzt, TA, Stand 26.6.07