Hofer Arthur
(geb. 26. 7. 1930)

Schon als kleiner Bub kam Arthur mit der Musik in Kontakt und das ist bei ihm bis heute haften geblieben. Sein Vater war das ganze Leben lang ein begeisterter Musiker. Er beherrschte die chromatische Handorgel wie auch das Schwyzerörgeli, hatte jedoch keine Notenkenntnisse. So war es naheliegend, dass er auch seine Buben in die schöne Materie der Musik einschulte. Arthur bekam mit zehn Jahren eine diatonische Handorgel, welche er noch heute besitzt und die immer noch sehr gut spielbar ist. Sein älterer Bruder durfte Saxophon lernen und so verbrachten sie viele Abende mit ihrer Stubenmusik auf dem Ofenbänkli.
Später erlernte Arthur das Posaunenspiel in der kleinen Dorfmusik in Hornussen AG. Noch heute ist er Aktivmitglied der Stadtmusik Dübendorf ZH und hat eine eigene Bassposaune, auf welche er besonders Stolz ist.
Vor 20 Jahren hatte er durch reinen Zufall das Glück, zum ersten Mal in ein Alphorn zu blasen. Das faszinierte ihn derart, dass er eine Woche später bereits sein eigenes Alphorn besass. Er wurde Mitglied im EJV und bald darauf wurde er zum Kursleiter und Juror ausgebildet.
Seit seiner Pensionierung als SBB-Angestellter verbringt er einen Teil seiner Freizeit mit dem Alphorn im nahen Wald und verwöhnt dort das Reh- und Hasenwild mit seinen Klängen.
In dieser freien Natur kommen ihm auch die meisten musikalischen Einfälle in den Sinn, welche er an Ort und Stelle zu Papier bringt. Zu Hause werden dann die so gemachten Notizen zu einem Werk verarbeitet.
Seine neugeschaffenen Kompositionen darf er danach zur Begutachtung und allfälliger Korrektur an Hansjörg Sommer senden.
Er freut sich, wenn seine Werke bei den Bläsern gut ankommen und hauptsächlich bei der jüngeren Generation ihren Zweck nicht verfehlen.
Arthur Hofer ist zwar eher ein Alphornbläser, hat aber auch vier Jodellieder geschrieben.

(Quelle: Eigenbiografie, TA, Stand 16.5.07)