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Hengartner Albert
(1876 - 1946)
Albert Hengartner hatte die Musik als Beruf gewählt. Er war in
Zürich als Musikdirektor tätig und leitete nebst Chören auch ein
Mandolinenorchester. Kurze Zeit war er Dirigent der Stadtzürcher
Jodler-Vereinigung. Als ausgezeichneter Pianist erteilte er Klavierunterricht.
Auch Harmonielehre, Dirigieren und Stimmbildung konnte man beim ihm lernen. In
diesem Zusammenhang entstand auch der Kontakt zum Jodler und Komponisten Willy Rubin,
zu dessen Melodien Albert Hengartner verschiedentlich
den Chorsatz schrieb, z.B. „Es Chindli lauft de Blüemli na“, „Chilbisundig“, „Sischt eisdert schön derheime g’sy“, „Chumm, Grossätti, tanz mit mir“.
Albert Hengartner hatte schon in jungen Jahren zu
komponieren begonnen, und es sind mehrere Werke entstanden. Von seinen Liedern
seien erwähnt: „So lang mir ledig si“, „I möcht e Jeger finde“, „Dänk dra, es geit nit
gäng eso“, „Das Leben“ für
Männergruppen. Für gemischte Chöre verfasste er u.a.
den Satz zu den Liedern „Uf de Bärge isch guet läbe“ und „Ich weiss nicht,
bin ich reich“.
Quelle: Buch „75 Jahre EJV 1985“,
Stand 29.11.2008, TA