Bürgler Arthur

Steckbrief:

Geboren am 4.2.1949 in Rüti ZH

aufgewachsen in Hadlikon bei Hinwil im Zürcher Oberland

Schulen: besucht

Beruf: Modellschreiner / Schreinermeister

Zivilstand: verheiratet mit Christine seit 1980

Adresse: Weid 34, 6436 Muotathal

 

Musikalische Laufbahn:

Mit zarten 18 Jahren wurde er von seinem Vater aufgefordert im Männerchor Oberdürnten mitzusingen. Was er auch gerne tat, da man jetzt einmal in der Woche in den Ausgang konnte.

Nachdem er Ende der 70er Jahre als Schreinermeister zu der Firma Saurer nach Arbon wechselte, machte er den Fehler, beim Arbeiten an der Hobelmaschine stets ein Jüüzli, die er alle von seinem Grossvater gelernt hatte, von sich zu geben. Dies entging dem Talentsucher des Jodelklub „Echo vom Bodensee“ Arbon nicht. Da Thuri aber bereits im Männerchor Steinach  mitsang, brauchte es einige Anläufe bis er sich entschloss dem Jodelklub beizutreten. Dann aber sang er über 8 Jahre als Vorjodler und 1. Tenor beim „Echo“ mit und der Jodel-Virus hatte ihn vollends gepackt.

Im Jahr 1988 zog er mit seiner Familie nach Rotkreuz in die Zentralschweiz. Auf der Suche nach einem neuen Klub machte er den zaghaften Versuch, dem Jodlerklub Muotathal beizutreten. Der damalige Präsident Ruedi (z’Post) Gwerder verwies ihn aber an den Jodlerklub Maiglöggli Zug. Als Reisender in Sachen Holz gab er aber nicht auf und wagte eine weitere Anfrage bei z’Jöre Seffi (Föhn Josef) und dieser verhalf ihm zu einem ersten Probesingen. So kam er als erster „Üsserä“ zum Jodlerklub Muotathal.

1996 machte der damalige Dirigent Kari (z’Länze) Suter erste Bemerkungen dass er sein Amt abgeben möchte, worauf sich Thuri beim Präsidenten Franz Schmidig meldete und im Frühling 1997 den Dirigentenkurs beim ZSJV belegte. Diesen schloss er nach 1½ Jahren Ausbildung mit Erfolg ab. Im Mai 1998 warf Kari Suter den Neuling bereits ins kalte Wasser und überreichte diesem den Dirigentenstab noch vor Abschluss der Ausbildung.

Zwei Jahre danach komponierte er für seine Kameraden vom Jodlerklub Muotathal das Lied „Bi üs im Tal“. Durch diesen Erfolg angespornt liess er im Schnitt jedes Jahr ein weiteres Werk vom Stapel.
Sein bisher grösster Erfolg war die Teilnahme am Kompositions-Wettbewerb „JodelPlus“ 2008, wo er mit seiner Komposition „Planggstock-Juuz“ bis in den Halbfinal im KKL Luzern vorstiess.

Quelle: Eigenbiographie
Stand 26.1.2009 TA