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Vorname Gebhard Gebhard Britschgi
Nachname Britschgi
Geburtstag 16.12.1931
Todestag 24.02.2018
Personennummer B071

Werke von Gebhard Britschgi

Liedtitel Anfang 1. Strophe EJDKV Nummer

Männerchor (-M-)

Äs Alphittli im Garte Lue doch, dette staht mis Hittli, bruin und chäch vo Balkeholz B071-M-000001

Duett (-D-)

Alphorn-Juiz (Naturjodel) B071-D-000001

Duett (-D-)

Schluichibärger (Naturjodel) B071-D-000002

Persönliche Angaben

Geboren und aufgewachsen ist Gebhard in Kerns. Dort besuchte er auch die Primarschule und anschliessend die damalige Realschule im Kollegium Sarnen. Dann folgte die Ausbildung zum Primarlehrer im Lehrerseminar Rickenbach SZ, später in berufsbegleitender Weiterbildung während vier Jahren, durfte er 1971 das Reallehrerdiplom in Empfang nehmen. Neben seiner Haupttätigkeit als Reallehrer unterrichtete er als Fachlehrer an der Landwirtschaftlichen Schule Obwaldens in Wilen.

Gebi durfte in einer musikalischen Familie aufwachsen, wo viel gesungen und musiziert wurde. Das kam ihm zugute, denn er gehörte zu den ersten "Kernser Sternsingern“, die Jost Marty ins Leben rief. Daraus entstanden später die „Kernser Singbuben“. Singen begleitete ihn auch als Erwachsener. Er sang im Männerchor begeistert mit, sowie im Kirchenchor Sarnen, dem er während vier Jahren als Präsident vorstand.

Der Volksmusik blieb er aber immer treu. Er begleitete und spielte früher auch gerne auf seinem Schwyzerörgeli. Sein musikalisches Talent blieb nicht verborgen und so ermunterte ihn der amtierende Dirigent des Jodlerklub Sarnen, Dr. August Wirz, den Klub als musikalischen Leiter zu übernehmen. Gebi tat dies ab 1958 mit Erfolgt während 35 Jahren. Die Sarner Jodler dankten es ihm mit der Ehrenmitgliedschaft und ernannten ihn zum Ehrendirigenten.

Unvergessen bleibt das Zentralschweizerische Jodlerfest 1976 in Sarnen, wo Gebi als Präsident der Musikkommission grosse Arbeit leistete. Als eines der schönsten Momente erinnert er sich, sei die anschliessende Klub-Reise nach Amsterdam gewesen, die den Klubmitgliedern als Dank für die geleistete Arbeit am Jodlerfest offeriert wurde.

Gebhards Juiz-Kompositionen beruhen sich auf persönlichen Erlebnissen. In jungen Jahren verbrachte er in den Ferien schöne Zeiten bei der Tante auf der Alp und er erfuhr eine tiefe Beziehung zum Bauernstand. Beim Wildheuen juizten die Sennen von Schluichibärg zu den Älplern hinüber in den Schildbärg, eine Urmelodie, die er in seinen Naturjuiz aufnahm und musikalisch weiterführte. Ähnliches findet sich auch im Alphornjuiz, eine Melodie, die er als Junge oft gehört und in den Juiz integriert hat.

Quelle: eg-2015, Stand: 24.01.201

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Note
EDJKV