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Vorname Leo Leo Zeiter
Nachname Zeiter
Geburtstag 18.05.1917
Todestag 28.01.1985
Personennummer Z003

Werke von Leo Zeiter

Liedtitel Anfang 1. Strophe EJDKV Nummer

Männerchor (-M-)

Allalin-Naturjodel (Naturjodel) Z003-M-000001

Männerchor (-M-)

Alphirte-Jodel (Naturjodel) Z003-M-KH0168

Männerchor (-M-)

Deheimu D'hibstu Bärga hets deheimu. No im Stubulti blendunsch eimu Z003-M-000002

Männerchor (-M-)

Der Wilderer Ha, was schteit de da'n der Prattig, tüsig Franngu z'Jagdpatänt Z003-M-000003

Männerchor (-M-)

Schäfer-Jodel (Naturjodel) Z003-M-MS1005

Männerchor (-M-)

Schwyzer Jodler I bi ne Schwyzer Jodlerchnab, i jodle s'Ländli uf und ab Z003-M-H10004

Männerchor (-M-)

Vier-Kantone-Jodellied Was für-ne Bruch hei s'Solodurner gärn? Z003-M-KH0178

Gemischter Chor (-G-)

Mis lieb Saas-Almagell A Hibschi nit a leschter Stell, im Saastal liit Saas-Almagell Z003-G-000001

Duett (-D-)

D'Mijsch Wier hei Mijsch in iischum Hiischi,m was geit das andri a Z003-D-H10008

Duett (-D-)

Fründschaft Laa der Chopf nid hange, wenn di eppis plagt Z003-D-H10005

Duett (-D-)

Hewwer-Wätter Jetz selti Hewwer Wätter si, und heint tag täglich Rägo Z003-D-H10010

Duett (-D-)

Hiebsch ischt der Mischabel Grat Hiebsch ischt der Mischabel Grat, we d'erscht Sunna Z003-D-H10015

Duett (-D-)

Ich will a Walliserbüob As chunt a kräftige Walliserbüeb, o Meitji, willt dü der? Z003-D-H10019

Duett (-D-)

Im Bitz Planu Ich planu fer Iischi as nagel niws Hiischi Z003-D-H10018

Duett (-D-)

Langloif-Lied Langloif, Langloif Muskle schafft, uebuscht flissig, blibscht im Saft Z003-D-H10011

Duett (-D-)

Lob dum Jodul Jodlu bringt zum Wallu d's Blüot, Jodlu das git frische Müot Z003-D-H10006

Duett (-D-)

Schport ischt Trumpf Mit Velo, mit Auto, im Wasser, uf Plätz tribt Sport i dr Schwyz Z003-D-H10016

Duett (-D-)

Uf dum Matter-Horu Lass mich dich griessu wunder prächtigs Matter-Horn Z003-D-H10017

Duett (-D-)

Walliser-Wander-Wäga Willscht dü z'Wallis ganz entdecku, griif zu Hüet und Wanderstäcku Z003-D-H10003

Duett (-D-)

Wenn's Donnerot Wenn's Donnerot und Wätterrot und blitz wie lätz Z003-D-H10009

Duett (-D-)

Wier si di alti Müüsig Wier si di alti Müüsig, an jedum Fäscht bereit Z003-D-H10013

Duett (-D-)

z'Patilli Im Wallis het's friehjer keis Hischi gi gä Z003-D-H10020

Einzel/Solo (-S-)

Der Wilderer Ha was schteit de da'n dr Prattig, tüsig Franggu z'Jagdpatänt Z003-S-H10014

Einzel/Solo (-S-)

Wier bliibe zämmunt Der Josi hett än niwwe Schatz fer andri ischt im Härz nit Platz Z003-S-H10007

Einzel/Solo (-S-)

Zum Hochzystag Dü bischt in dr Chirchu gsi, und bischt heim züo gluffu Z003-S-H10012

Persönliche Angaben

Leo Zeiter wurde in Lalden VS geboren. Aufgewachsen ist er, wie viele andere Walliser zu dieser Zeit, als Hirte im Tal und auf der Alp. Er begann schon sehr früh zu jodeln, und als er in der 3.Klasse, wie alle andern Schüler auch, hätte ein Lied vortragen sollen, hat er aus Schüchternheit geweint und statt eines Liedes erklang unbewusst ein Naturjodel.
Die Rekrutenschule absolvierte Leo Zeiter als Tambour in Bern. Bei einer Verlegung nach Konolfingen lernte er Oskar Friedrich Schmalz kennen, der ihn ermunterte, das Jodeln weiter zu pflegen. So wurde dieser, neben Jakob Ummel, zu seinem Vorbild.
Leo Zeiter wäre gerne Volksmusiker geworden, doch liessen das die damaligen Umstände nicht zu. Verhältnismässig spät absolvierte er bei der Cellulose Attisholz SO eine Lehre als Schweisser. Er besuchte Fortbildungskurse und blieb seinem Lehrbetrieb bis zur Pensionierung im Jahre 1981 treu.
Weiterbildung auf dem Gebiet der Musik, insbesondere der Harmonielehre, war für Leo Zeiter selbstverständlich. In Dr.Franz Königshofer, dem ehemaligen Leiter der Wiener Philharmoniker und späteren Dirigenten der Stadtmusik Solothurn, fand er einen vorzüglichen Berater und Lehrer. Nachdem sich Leo das Rüstzeug angeeignet hatte, wagte er sich ans Komponieren. Nach und nach entstanden viele Naturjodel und an die 70 Lieder, so nach Texten von Hannes Taugwalder „Im Lötschental“, „Mis Zermatt“, „Im bitz planu“, von Ludwig Imesch „Chum ins Leukerbad“, „Hochziit im Dorfji“, „Im Goms“, „Tschiffra“, von Arnold Leopold „Mies lieb Saas-Almagell“, „Walserlied“, „Simplon Kulm“, „Uf de Bärgu“, „Hannis Lied“, von Albin Bühler „Der Früelig lächlet“, „So isch’s Läbe“, „Lo’s Schicksal walte“, um nur einige wenige zu nennen. Den grössten Erfolg brachte das Lied „Z’Wallis im Winter“; neben der Originalfassung erschien sowohl eine französische als auch eine italienische Bearbeitung.
„Er jodelt einfach überall“, so schrieb die Solothurner AZ am 4.Januar 1980, „und zwar so, dass der ihm eigene Naturjodel mit der sehr eigenwilligen, aber melodisch und sehr schwierigen Kehlkopftechnik weit ins Land hinausschallt. Sein Studio ist die Freiheit, auf der Alp, zwischen Lärchen, in den Felsen, im Duett oder als Trio, oder aber allein, wie am 28.Juli 1979 auf dem Matterhorn. Gottlieb Perren, der einstige Abfahrtsschweizermeister, war dabei sein Bergführer.

Quelle: Jubiläumsbuch 75 Jahre EJV, Stand 26.12.2012 TA

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Note
EDJKV