Komponisten / Lieder / Verlage / Textdichter

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Vorname Anni Anni Wallimann-Küng
Nachname Wallimann-Küng
Adresse Vorderstockli 11
PLZ 6390
Ort Engelberg
Kanton OW
Telefon 041 637 16 46
Geburtstag 23.08.1928
Personennummer W024

Werke von Anni Wallimann-Küng

Liedtitel Anfang 1. Strophe EJDKV Nummer

Männerchor (-M-)

Bätruef-Juiz (Naturjodel) (Textbegleit: Lobä zue lobä) W024-M-000001

Duett (-D-)

Der Bärbbuir Oh, wie scheen isch äs hie obe W024-D-000001

Duett (-D-)

Dui chentsch di gruiwe sy Aes Schätzeli han i gfunde, es scheeners W024-D-000002

Duett (-D-)

Ich mecht so gärn es Schätzeli ha I ha my Muetter gfragt was sie ächt säge tät W024-D-000003

Duett (-D-)

Wenn's uistaged Der Fehn isch da, was wottsch nu meh W024-D-000004

Einzel/Solo (-S-)

Aengelbärger (Naturjodel) W024-S-000001

Einzel/Solo (-S-)

Bänklialpjuiz (Naturjodel) W024-S-000002

Einzel/Solo (-S-)

Bätruef-Juiz (Naturjodel) (Textbegleit: Lobä zue lobä) W024-S-000003

Einzel/Solo (-S-)

Ds Chnächtli Ich bi der Melk vom Hinderport, ä Schelm W024-S-000004

Einzel/Solo (-S-)

Fliehmattjuiz (Naturjodel) W024-S-000005

Einzel/Solo (-S-)

Fürenalp-Jödeli (Naturjodel) W024-S-000006

Einzel/Solo (-S-)

Fyrabejuiz (Naturjodel) W024-S-000007

Einzel/Solo (-S-)

Go tuissä Dr Sepp dä leid scho d'Bärgschueh a W024-S-000008

Einzel/Solo (-S-)

Grafenörtler (Naturjodel) W024-S-000009

Einzel/Solo (-S-)

Mys Huisli Mys Huisli stahd dobä am stotzige Raih W024-S-000010

Einzel/Solo (-S-)

Spannörtler (Naturjodel) W024-S-000011

Persönliche Angaben

Anni Wallimann-Küng ist die Tochter einer kinderreichen Familie und hat als Naturtalent schon früh gesungen und gejodelt. Kaum der Schule entwachsen, ging sie zu Jost Marty in die Singstunde und übte mit ihrer Schwester Anges im Duett, um überall mit ihrem frischen, klaren Gesang Freude bereiten zu können. Als Jodlerin im neu gegründeten Obwaldner Trachtechörli sang sie zusammen mit Ruedi Rymann. Im Kirchenchor Alpnach wie auch in der Trachtengruppe wirkte sie an vorderster Front mit.

Nach ihrer Verheiratung kam Anni nach Engelberg und wurde Hausfrau und Mutter von drei Kindern. Unentwegt hegte und pflegte sie ihre Stimme. Zudem begann sie zu schreiben. So wurde aus der unermüdlichen Jodlerin eine Komponistin und Mundartdichterin, die ihr Können Trachten- und Jodlergruppen an Heimatabenden immer wieder zu Verfügung stellte. Alte Obwaldnerliedli hat sie ausgegraben und gesungen und eigene Lieder und Naturjodel komponiert, so z.B. „Bärgbuir“, „s’Huisli“, „Bätruefjuiz“, „Fliähmattjuiz“, „Ängelbärger“, „Grafenörtler““ u.a.m. In einem Bändchen „verzelld d Anni Wallimann Gschichte, Värsli und Sprich im Obwaldner Dialäkt“. Neben zahlreichen Einaktern und Sketchs verfasste sie auch einige Festspiele, die jeweils mit grossem Erfolg aufgeführt wurden. Ihr jüngstes grösseres Werk ist ein Jodlertheater mit dem Titel „Ä gmiätlichi Bärgchilbi“.

„Mys Huisli stahd dobä am stotzige Raih, da läbi so glickli, da bi-n-i dehei. Da wärch i my Läbtig jahr-y und jahr-uis und sitzä zum Ghirme ufs Bänkli vors Huis“

Ihre bekanntesten Kompositionen: „Bätruef-Juiz“, „Ängelbärger“, „Spannörtler“.

 

Quelle: Jubiläumsbuch 75 Jahre ZSJV 1997, Stand 12.8.2009 TA

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Note
EDJKV