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Vorname Georges Georges Alioth
Nachname Alioth
Geburtstag 08.06.1921
Todestag 16.11.2010
Personennummer A001

Werke von Georges Alioth

Liedtitel Anfang 1. Strophe EJDKV Nummer

Männerchor (-M-)

Aelplerzyt Uf em Bärg liegt gäng no Schnee, wenn im Tal scho Gras chasch gseh A001-M-000017

Männerchor (-M-)

Balmbärg-Jodel (Naturjodel) A001-M-000012

Männerchor (-M-)

Buurevolk und Jodellüt Wär uf der Wält chönnt freier sy, als ds Buurevolk mit Land u Vieh A001-M-000001

Männerchor (-M-)

Dr Kienbächler (Naturjodel) A001-M-000002

Männerchor (-M-)

Drei Bure Drei Bure nit grad rych lö Hus u Hof im Stich A001-M-000003

Männerchor (-M-)

Drum häb Sorg Was wär es Läbe ohni Freude, s'wär e Wält ohni Liecht A001-M-000004

Männerchor (-M-)

Ds arme Chnächtli Es wott es Chnächtli z'Märit gat, der Buur dä git ihm keis Gäld A001-M-000005

Männerchor (-M-)

E Älplertag Wenn im Tal i Dorf u Städte langsam Jung und Alt erwacht A001-M-000006

Männerchor (-M-)

Heimat-Treui Mir Jodler si vom rächte Stand, si stolz uf üses Vaterland A001-M-000007

Männerchor (-M-)

J de Räbe Scho früeh im Früehlig fat es a, am Morge früeh scho isch me dra A001-M-000008

Männerchor (-M-)

Jäger's Freud Bald wird de neui Tag erwache, die erschte Blüemli d'Sunn' alache A001-M-000013

Männerchor (-M-)

Loongässler (Naturjodel) A001-M-000009

Männerchor (-M-)

Nimm dir Zyt Wie schnäll geit doch die Zyt verbi, mängs isch als wär's erscht geschter gsi A001-M-000010

Männerchor (-M-)

s'Mueterhärz S'Mueterhärz schlat s'Läbe lang. Freud und Leid treit's mitenang A001-M-000014

Männerchor (-M-)

Schwäri Stunde S'louft im Läbe nit gäng rund jede Tag bringt wieder Neus A001-M-000011

Männerchor (-M-)

So wenig brucht's Wie schön tönt doch em Senn sis Lied höch am Bärg grad näb der Flueh A001-M-000015

Männerchor (-M-)

Weidmann's Dank Wenn im Herbst die Blätter fallen und die Hörner weit hin schallen A001-M-000016

Quartett (-Q-)

Es Jödeli Wenn am Abe d'Sunne unter geit und mis Hüsli ganz im Schatte steit A001-Q-000001

Duett (-D-)

3-Blatt mit Stöck Der Bur u der Mälcher u der Meischterchnächt breiches hüt bim Jasse A001-D-000001

Duett (-D-)

D'Silberdischtel Mängs Blüemli blüeht im Alpeland, uf schmaler Weid u Felseband A001-D-000003

Duett (-D-)

Die alte Tage Me ghört viel vo alte Tage und vo Bräschte aller Art A001-D-000002

Duett (-D-)

Ds Annerös u ds Christeli Ds Annerös und ds Chrischteli bei beidi es schöns Schätzeli A001-D-000004

Duett (-D-)

Es Jödeli Wenn am Abe d'Sunne unter geit und mis Hüsli ganz im Schatte steit A001-D-000016

Duett (-D-)

Gfählti Liebi Änneli säg mir schnäll, hesch du mi no gärn A001-D-000005

Duett (-D-)

Im Pagiger Stübli Im änge Tal a steilem Hang, da liegt es Dörfli chly A001-D-000006

Duett (-D-)

Läbesfreud Wenn schwär der Näbel drückt, kei Sunnestrahl der Alltag schmückt A001-D-000007

Duett (-D-)

Mi Wunsch I wött i wär e richi Frou u hätti Land u Hüser A001-D-000008

Duett (-D-)

Mis liebe Hus I mim liebe Hus Jahr y Jahr us, ha ni mi Freud u ou mi Rueh A001-D-000009

Duett (-D-)

Mis Müeti Wo ni als chly deheim bi gsi, die Zyt isch längschte scho verbi A001-D-000010

Duett (-D-)

Mis Schätzli Mis Schätzli ja dä donners Chrott, äs macht ganz eifach was äs wott A001-D-000011

Duett (-D-)

So isch s'Läbe So isch s'Läbe Voller Blüehte isch es Jugedläbe, ohni Sorg'und Chlage A001-D-000013

Duett (-D-)

Übere Twannbärg Der Twannbärg isch doch gäng e schöni Wandertour A001-D-000012

Duett (-D-)

Ueses Munggi Hüt geit's bim erschte Sunnestrahl düruf i ds schöne Diemtigtal A001-D-000014

Duett (-D-)

Zwöi Meitschi Es göh zwöi Meitschi i ds Dörfli z'Tanz A001-D-000015

Einzel/Solo (-S-)

E alte Chnab Me redt mir öppe no, i sig e alte Chnab A001-S-000001

Einzel/Solo (-S-)

Mis Älpli Höch obe uf de Bärge steit mis Hüttli bi der Weid A001-S-000002

Einzel/Solo (-S-)

My Wunsch J wött i wär e rychi Frou u hätti Land u Hüser A001-S-000003

Persönliche Angaben

Georges Alioth wurde in Willigen bei Meiringen BE geboren. Die Eltern zogen schon früh nach Biel-Madretsch, wo Georges zusammen mit drei Schwestern aufwuchs und die Schulzeit verbrachte. Er lernte Maschinenschlosser in der SBB-Lehrwerkstätte, denn er wollte wie sein Vater Lokomotivführer werden. Aus diesem Beruf wurde aber nichts wegen seiner Augenschwäche. In seinem erlernten Beruf arbeitete in an verschiedenen Stellen, auch als Waffenmechaniker in der Berner Zeughaus-Büchsenmacherei und liess sich weiterbilden. In seinem Beruf war er aber nie ganz glücklich, bis er vom Kanton Bern im Jahre 1976 in die Stelle als Kläranlagenkontrolleur berufen wurde. Dabei kam er im ganzen Kanton in die verschiedenen Regionen und war dabei selbst Herr und Meister.
Georges war aber ein begabter Musiker. Mit seiner Schwester Mathilde gründete er 1938 die „Kapelle Geschwister Alioth“. Als er sich auf die Werkmeisterprüfung vorbereiten musste, wurde diese Kapelle wegen Zeitmangel wieder aufgelöst. Im Jahre 1958 spielte er wieder, am Anfang aushilfsweise, im Tanzorchester „Scala“, wo er während 15 Jahre als Musiker verpflichtet wurde. Danach kam der Entschluss, sich ganz der Jodlersache zu verschreiben.
Schon 1937, kurz nach seiner Schulzeit, wurde er Mitglied im Jodlerklub „Heimelig“ Biel und ein Jahr später bei den „Stadtjodlern Biel“. 1963 berief man ihn zum Dirigenten, ein Amt, das er fast 30 Jahre lang ausübte. Dabei kam er zu grossen Erfolgen, diverse Platten wurden aufgenommen, vor allem auch mit dem Jodelduett Sonja Aebi – Pirmin Jaun, das er viele Jahre mit seiner Handorgel begleitete. Seine früher erlebte Musikerzeit war ihm dabei immer nur von Vorteil. Auch verschiedene andere Einzeljodler/-innen und Duette hat er zeitweise begleitet.
Als die Nachfrage von Dirigenten immer grösser wurde, übernahm Georges vorübergehend verschiedene Klubs in den Regionen Biel – Bern – Burgdorf, 6 Jahre als Dirigent beim bekannten Klub „Berna Bern“ sind dabei besonders zu erwähnen.
Georges Alioth ist aber auch ein erfahrener Komponist. In den 60-er Jahren entstand seine erste Komposition, der Naturjodel „Lohngässler“. Sein Durchbruch gelang ihm aber mit dem Duettlied „Mis Müeti“, das immer noch viel zu hören ist. Aber erst durch die grosse Unterstützung seiner Lehrmeister im Komponieren, Paul Müller-Egger und Jean Clémençon, wagte er sich auch vermehrt auf Chorlieder. Bis heute sind etwa 70 Lieder und Naturjodel entstanden, wovon etwa die Hälfte veröffentlicht sind.
Zu den bekanntesten zählen „Burevolk und Jodellüt“, „Dr Kienbächler“, „Mys Müeti“, „Läbesfreud“, „Die alte Tage“, „Ds arme Chnächtli“, „Es Jödeli“.
Bei der Eidg. Jodlerdirigentenvereinigung war Georges 1961 Mitgründer und gehörte von 1974 bis 2002 dem Vorstand an.

Quelle: persönlich, Titus von Arx, Stand 22.12.06

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Note
EDJKV