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Vorname Guido Guido Rüegge
Nachname Rüegge
Adresse Hammerweg 7
PLZ 8274
Ort Tägerwilen
Kanton TG
Telefon 071 669 39 29
E-Mailadresse guidorueegge@hotmail.com
Webseite www.klancanto.ch
Geburtstag 17.10.1966
Personennummer R015

Werke von Guido Rüegge

Liedtitel Anfang 1. Strophe EJDKV Nummer

Quartett (-Q-)

Jodelrap Mir singed vo, mir singed vo, mir singed voller Pepp R015-Q-000003

Quartett (-Q-)

Mugge Mir mached mitenand (mit em Chor) e Reis, de Zug flitzt mit üs R015-Q-000001

Quartett (-Q-)

Rezeptfrei Gohts dir emol ganz bsunders mies, so schluggsch du schachtlewiis R015-Q-000002

Kinderchor (-K-)

Jodelrap Mir singed vo, mir singed vo, mir singed voller Pepp R015-K-000001

Duett (-D-)

Chasch nöd alles chaufe Im Läbe lauft nöd alles rund, es isch e Bahn mit Schlaufe R015-D-000001

Duett (-D-)

Z’Obig De See lyd scho im Schatte, es tunklet wyt und breit R015-D-000002

Einzel/Solo (-S-)

Näbel Und mängmol füehrt kei Brugg, kein Stääg vo eim zum andere R015-S-000002

Einzel/Solo (-S-)

Zahlecode I stohne vor em Bankomat, bi für de Uusgang scho parat R015-S-000001

Persönliche Angaben

Geboren wurde Guido Rüegge in Münsterlingen. Früh kam er mit der Schweizer Volksmusik in Berührung. Seine Eltern spielten bereits zu Beginn der Siebzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts an privaten Familienanlässen Tanzmusik mit Handorgel und Kontrabass. Zu Hause übten die beiden auch häufig Jodellieder ein. So begann auch Guido nach und nach mit zu singen. Im Jahre 1977 stand Guido Rüegge in Kreuzlingen erstmals am traditionellen Berner Abend auf der Bühne. Anfangs sang er vor allem Jodellieder von Jakob Ummel und Adolf Stähli, die er immer selber auf dem Schwyzerörgeli oder dem Akkordeon begleitete. Kurz vor dem Stimmbruch konnte Guido noch Studioaufnahmen machen, die dann auf mehreren Langspielplatten veröffentlicht wurden. Guido animierte auch seine drei Geschwister zum Mitmachen. Im Jahre 1979 stand dann die ganze Familie erstmals gemeinsam auf der Bühne. Es folgten viele gemeinsame Auftritte im In- und Ausland als Jodelfamilie und Familienkapelle Rüegge. Im Jahre 1984 wurde eine Langspielplatte mit dem Titel „ A de Sunnehalde“ produziert. Sie enthielt ausschliesslich Musik- und Gesangstitel der Familie Rüegge. 1986 nahm Guido in Rorschach erstmals als Einzeljodler an einem Jodlerfest teil. Zum 10-Jahr-Jubiläum im Jahre 1989 folgte dann die Kassettenproduktion „Jetz wemmer no chli singe“. Zwei Jahre später übernahm Guido jun. die musikalische Leitung der Familienformation vom Vater. In dieser Zeit begleitete Guido Rüegge auch diverse Solojodlerinnen und Kleinformationen an Jodlerfesten und anderen Anlässen. Im Jahre 1994 wagte sich die Jodelfamilie Rüegge erstmals als Familienformation an ein Jodlerfest. Am BKJV-Fest in Lenk bestritten sie ihren ersten Auftritt vor einer Jodlerfestjury. In der Folge besuchte die Kleinformation fast in jedem Jahr ein Jodlerfest. Die erste CD, mit dem Titel „Wasserringli“, wurde 1996 aufgenommen. Im Mai 2000 gründete Guido Rüegge zusammen mit seiner Schwester Lukrezia das Kinderjodelchörli „Thurgauer Jodelspatze“. Er leitete diese Formation in der Folge sieben Jahre lang. Seit dem Jahr 2000 stellt sich Guido Rüegge auch als Juror und Juryleiter an Jodlerfesten zur Verfügung. Die ersten eigenen Musiktitel von Guido Rüegge waren verschiedene Musikstücke für die Familienkapelle, darunter zum Beispiel die Polka „Joliduliläum“. Der Titel ist aus einer Wortspielerei mit den Wörtern „Jolidulidu“ und „Jubiläum“ entstanden. Im Jahre 2002 entstanden die ersten eigenen Jodellieder. Zwei Titel, „Zahlecode“ und „Mugge“, schafften es im Rahmen des Kompositionswettbewerbs „Jodel idée suisse“ von Radio DRS in den Final der letzten 32 Lieder. Zu beiden Liedern hat der Verseschmied Christoph Sutter aus Romanshorn den Text verfasst. Auch zum neusten Lied „Jodelrap“ hat er sich die passenden Worte einfallen lassen. Der Jodelrap, 2004 für die „Thurgauer Jodelspatze“ entstanden, ist nun auch in einer vierstimmigen Fassung erhältlich. Aus Anlass des 25. Bühnenjubiläums begab sich die Jodelfamilie Rüegge erneut ins Tonstudio um Aufnahmen für die CD „Es Läbe lang en Jutz im Härz“ zu machen. Mit dem Lied „Stuune“ von Marie-Theres von Gunten hat die Jodelfamilie 2008 am Eidgenössischen Jodlerfest in Luzern letztmals aktiv als Familienformation teilgenommen. Ein besonderes Erlebnis war es natürlich, dass sie das letzte gemeinsame Wettlied im KKL Luzern singen durften.

 

Quelle: Eigenbiographie, Stand 1.8.2009 TA

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Note
EDJKV