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Vorname Anton Anton Göpfert-Sutter
Nachname Göpfert-Sutter
Geburtstag 20.12.1888
Todestag 07.10.1980
Personennummer G009

Werke von Anton Göpfert-Sutter

Liedtitel Anfang 1. Strophe EJDKV Nummer

Männerchor (-M-)

D's Verlange Schöni Schwyz, wo i gebore, felsefescht hang i an dir G009-M-GH9576

Männerchor (-M-)

Ds'Heimatglüt Gwüss d'sheimeligschte wo nes git isch d'sliebe Hemetgloggeglüt G009-M-000001

Männerchor (-M-)

Uf em Stallbänkli Die einte mache gärn e Jass, viel jodle, andri singe G009-M-Wi1256

Persönliche Angaben

In Untervaz GR beheimatet, im Bad Ragaz SG aufgewachsen, holte sich Anton Göpfert an der Kantonsschule in Chur sein geistiges Rüstzeug. Schon in jungen Jahren lag ihm die Volksmusik am Herzen. So gründete er das Orchester Sardona, eine damals beliebte Fünf-Mann-Kapelle, mit der er in den bekanntesten Kurorten der Schweiz gastierte. Am Konservatorium Basel liess er sich zum Musiker ausbilden, und dieser Stadt ist er während fünfzig Jahren treu geblieben. Hier war er Klavier- und Gesangslehrer, dirigierte Frauen-, Männer- und Gemische Chöre und wirkte vor allem als Komponist unzähliger volkstümlicher Melodien. Aus diesen Liedern spüren wir denn auch den frischen, natürlichen Hauch eines Menschen, dem das Echte und Wahre so nah am Herzen war. Seine Vaterlandsliebe und sein klarer Sinn für Gerechtigkeit sprechen aus seinen Gedichten und Kompositionen eine deutliche Sprache.

Während 17 Jahren leitete Anton Göpfert mir viel Geschick das 1. Frauen-Jodel-Chörli Basel, und diese Gruppe war es denn auch, die ihm in der Musik viel Freude schenkte und seine Idee zu neuen Liedern befruchtete. So gehören seine Jodellieder für Frauenchor zum schönsten, was es in dieser Sparte gibt.

Die letzten 12 Jahre seines Lebens verbrachte Anton Göpfert mit seiner Frau in seinem Geburtsort Bad Ragaz. Auch im hohen Alter gaben ihm die Berge und die geliebte Umgebung der „Bündner Herrschaft“ immer wieder neue Impulse zu weiterem Schaffen. Seine Landeshymne ist es wert, auch in der heutigen unruhigen Zeit wieder neu überdacht zu werden. Schon die ersten vier Zeilen lassen die Grösse dieser Schöpfung erahnen: „Schweizer sein heisst mutig kämpfen, für den Frieden in der Welt, bis das Licht des guten Willens, jedes Menschenherz erhellt“.

 

Quelle: Buch „75 Jahre EJV 1985“, Stand 25.7.07, TA

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Note
EDJKV