Komponisten / Lieder / Verlage / Textdichter

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Vorname Edi Edi Gasser
Nachname Gasser
Adresse Grundwaldstr. 22
PLZ 6074
Ort Giswil
Kanton OW
Telefon 041 675 15 91
E-Mailadresse edigasser@bluewin.ch
Geburtstag 30.11.1937
Personennummer G005

Werke von Edi Gasser

Liedtitel Anfang 1. Strophe EJDKV Nummer

Männerchor (-M-)

ä Freudetag Es git im Läbe ab und zue ganz ussergwöhnlich Stunde G005-M-000012

Männerchor (-M-)

Abärot Der Tag gaht z'End, ganz tief staht d'Sunnä, ä letschtä Strahl G005-M-000001

Männerchor (-M-)

Am Alphüttefäscht Chumm, jetz wird g'juized, jetz wird g'sunge gmüetlich luschtig G005-M-000002

Männerchor (-M-)

Bärgkristall Gwachsä uf dä hertä Steinä, g'formt i tuisigä vo Jahr G005-M-000003

Männerchor (-M-)

Bärgwandrig Es isch en Freid dur d'Bärgwäld z'wandre, dert gspürsch dui Wyti G005-M-000004

Männerchor (-M-)

Cheli-Lied Es "Cheli", brav g'stampfed, isch eister nu s'beschti G005-M-000005

Männerchor (-M-)

Der Wildhüeter Langsam tiot der niwi Tag erwache und im Tal lyt still nu Rioh G005-M-000006

Männerchor (-M-)

Gabenbereitung Bereit sind dyni Gabe, o Herr, hesch an üs dänkt G005-M-JM0002

Männerchor (-M-)

Heilig Heilig, heilig, heilig, Schöpfer vom Läbe, mier sind i dyner Schuld G005-M-JM0003

Männerchor (-M-)

Im Buechewald S'git schöni Plätzli hie uf Ärde, üsä Buechewald isch eis dervo G005-M-000007

Männerchor (-M-)

Läbesfreid Wie gärn g'sehn ich der Früehlig cho, d'Natuir erwachet G005-M-000008

Männerchor (-M-)

Mier Jodler Mir Jodler vo Huse sind luschtigi Lüt, mir juchsid und singid G005-M-000009

Männerchor (-M-)

so'ne Schüüche Der Heiri wett scho lang e Froi, und cha sich nid entschliessä G005-M-000010

Männerchor (-M-)

Wäm seisch dui das Jetz isch es scheens Fäscht grad so richtig im Gang G005-M-000013

Männerchor (-M-)

Weisch nu? Weisch nu? Ja weisch nu? Dänk zrugg a d'Jugetziitä, rundum sorgefrii G005-M-000011

Männerchor (-M-)

Zum Einzug Mier chömid jetzt, mier sind bereit, versammlet ume Opfertisch G005-M-JM0001

Männerchor (-M-)

Zum Segen O Herr mier bittid um dy Säge, wenn mier uf en Heiwäg gahnd G005-M-JM0004

Terzett (-T-)

Harmonie E jede Mensch siocht Harmonie, en Harmonie im Läbä G005-T-000001

Terzett (-T-)

s'liäbi Gäld Tiod einä wichtig mit siim Chlüter, de heisst's dä läbt uf grossem Fioss G005-T-000002

Duett (-D-)

Älplertanz Chum faht es afa dunklä, tüend Burschtä zämastah G005-D-000006

Duett (-D-)

Diä alt Chioh Der heech obä uf dä Alpä, liid ä ganzä Pläder Schnee G005-D-000001

Duett (-D-)

Es fröhlichs Gsicht Hüt wend mer's rächt scheen gmüetlich ha, es gäbigs Liedli singä G005-D-000002

Duett (-D-)

Häb mi fescht Vreni weisch, ich ha dich gärn, gar hüt nu meh als geschter G005-D-000003

Duett (-D-)

s'liäbi Gäld Tiod einä wichtig mit siim Chlüter, de heisst's dä läbt uf grossem Fioss G005-D-000004

Duett (-D-)

so'ne Schüüche Der Heiri wett scho lang e Froi, und cha sich nid entschliessä G005-D-000005

Einzel/Solo (-S-)

Harmonie E jede Mensch suecht Harmonie, en Harmonie im Läbe G005-S-000002

Einzel/Solo (-S-)

Zum Alpfäscht Chuim faht äs afa dunklä, tüend d'Burschtä zämästah G005-S-000001

Persönliche Angaben

Edi Gasser wurde in Lungern als waschechter Obwaldner geboren. Nach der Primar- und Sekundarschule folgte ein Sprachaufenthalt in Frankreich. Mit reichen musischen Talenten ausgerüstet, wählte er den Beruf des Lehrers. Selbst guter Hornist und ausgebildet zum Dirigenten, leitete er viele Jahre die Harmoniemusik Giswil OW. Als begabter Lehrer, Erzieher und Gesangspädagoge verstand er es vorzüglich, seine Realschüler zu führen und auf das Leben vorzubereiten.

Bei der Gründung des Jodlerklubs Giswil im Jahre 1960 war Edi Gasser als Gründer mit dabei. Er wurde gleichzeitig zum Dirigenten gewählt. Zusammen mit Ruedi Rymann hat er diese Jodler zu grossem Ansehen gebracht. Sein musikalisches Können und die Fähikeit, einen jungen Klub als gesanglicher Leiter zu führen – also seine Dirigententätigkeit – trug schnell Früchte. Bereits 1963, am Zentralschweizerischen Jodlerfest in Zug, wurde „sein“ Klub mit der Höchstnote ausgezeichnet. Dieses Prädikat hat er übrigens in den 31 Jahren, während er den Jodlerklub Giswil dirigierte, immer erreicht. Total hat er in dieser Zeit mit den Giswileren 28 Jodlerfeste besucht. Einige Jahre dirigierte er gleichzeitig den Jodlerklub „Fruttklänge“ Kerns OW, eine zeitlang auch den Männerchor Lungern.

Weitere Erfolge auf gesanglicher Ebene führten dazu, dass der Zentralschweizerische Jodlerverband schon nach wenigen Jahren auf Edi Gasser aufmerksam wurde. 1969 wurde er erstmals an einem Verbandsfest in Schüpfheim LU als Kampfrichter eingesetzt. In den folgenden Jahren stand Edi Gasser immer wieder als versierter und begabter Kampfrichter an den Jodlerfesten in Buochs, Luzern, Ruswil, Altdorf sowie an den Berner Kantonalen Jodlerfesten in Aarberg, in Langnau und in Wangen an der Aare. Seine Jodlerfeste als Kampfrichter-Obmann: 1976 in Sarnen, 1978 am Eidgenössischen in Schwyz sowie 1981 in Burgdorf, 1979 Hauptberichterstatter am ZSJV-Fest in Willisau LU, sowie 1993 in Sarnen OW und 1996 in Thun. Es folgen in der langen Reihe noch weitere Feste und Unterverbandsfeste, an denen er als Kampfrichter amtete.

In die Zeit ab 1980 fällt auch seine Mitwirklung als Kursleiter bei der Dirigentenschulung im ZSJV und im EJV. Zudem wurde er zur Erarbeitung eines neuen Bewertungssystems im Jodeln in das dafür verantwortliche Gremium des EJV berufen. Immer wieder war Edi Gasser an den Vorkursen für Kampfrichter vor Jodlerfesten dabei. Als das OK des Zentralschweizerischen in Engelberg OW mit Anmeldungen überschwemmt wurde, holte man Edi noch einmal, da dieser erfreuliche Grossandrang nur mit dem Einsatz von zusätzlichen Kampfrichtern zu bewältigen war. Seine Festberichte zeigten immer klar auf, was gemeint war, und sie waren deshalb für alle von Bedeutung. Bei der UJV (Unterwaldner Jodlervereinigung) war Edi mehrere Jahre Chorleiter; unter seiner Leitung wurde 1976 eine Langspielplatte aufgenommen. Der UJV würdigte seine Verdienste im Jahre 1985 mit der Ehrenmitgliedschaft. Als „Verbindungsmann Jodeln“ zum ZV ist er in der Eidgenössischen Kurskommission.

Volle 31 Jahre stand Edi Gasser dem Jodlerklub Giswil als Dirigent vor und führte ihn – wie weiter oben geschildert – von Erfolg zu Erfolg; „Juizen“ war für ihn zu einem Bestandteil seines Lebens geworden. Seine Liebe zum Jodellied veranlasste ihn dazu, selber Lieder zu komponieren, vorwiegend nach eigenen Texten. Gern gehörte, wie auch gern gesungenen Melodien, wie: „Läbesfreid“, „Bärgkristall“, „Weisch nu?“, „Buechewald“, „Am Alphüttefäscht“, „Mier Jodler“ sowie die Duettlieder „Häb mi fest“und „s’liebi Gäld“ stammen aus seiner Feder. Die grosse Leidenschaft aber gilt dem „Naturjuiz“. Seinem Freund und Kamerad Ruedi Rymann stand er in musikalischer Hinsicht bei dessen Kompositionen von Jodelliedern und Naturjuizen zur Seite. Zum silbernen Jubiläum des Jodlerklubs Giswil veranlasste er im Jahre 1985 das Festspiel „Läbesfreid“.

Nach seinem Rücktritt als Dirigent des Jodlerklubs Giswil im Jahre 1991 ist er ganz einfach in die Reihen gestanden und er singt auch heute im 2. Bass mit. Seine Worte und seine Entscheide haben immer noch Gewicht, sei es an Konzerten oder an Jodlerfesten. Für seine Erfolge als Dirigent, Komponist und Gestalter wurde er 1988 von der Schallplattenfirma Tell Record AG mit dem „Goldenen Tell“ ausgezeichnet.

1996 verlieh ihm der ZSJV die wohlverdiente Ehrenmitgliedschaft, 1997 erhielt er diejenige des Eidg. Jodlerverbandes.

 

Quelle: Eigenbiographie, Stand 29.6.2009 TA

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Note
EDJKV