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Vorname Amandus Amandus Fercher
Nachname Fercher
Geburtstag 19.11.1930
Todestag 23.10.2010
Personennummer F011

Werke von Amandus Fercher

Liedtitel Anfang 1. Strophe EJDKV Nummer

Männerchor (-M-)

Älplerjütz (Naturjodel) F011-M-000001

Männerchor (-M-)

Bärgbachjodel (Naturjodel) F011-M-000002

Männerchor (-M-)

Chäly-Jütz (Naturjodel) F011-M-000003

Männerchor (-M-)

Geissbock-Jodel (Naturjodel) F011-M-000006

Männerchor (-M-)

Gott Vater O, Herrgott im Himmel, das Lied wier Dir singe, das Opfer Dier bringe F011-M-000004

Männerchor (-M-)

Mundsteijodel (Naturjodel) F011-M-000005

Duett (-D-)

Am Abu uf mim Alpji Wider geit an Tag dum Abu züo, uf mim Alpji gits bald Rüo F011-D-000001

Duett (-D-)

Der Früohlig chunt Langsam chomunt Taga länger s’isch die Zit der Früohlig chunt F011-D-000023

Duett (-D-)

Der Geburtstagjüz (Naturjodel) F011-D-000002

Duett (-D-)

Der Munder Safran Im Wallis gits das Bärgdorf Mund, bikannt isch das grad wah mu chunt F011-D-000003

Duett (-D-)

Der Schäfertag E lüeg wiesch chomunt Schäfer am Bärg F011-D-000004

Duett (-D-)

Der Tälljütz (Naturjodel) F011-D-000005

Duett (-D-)

En Summerabu uf mym Alpji En Summertag geit bald dum Abu züo F011-D-000006

Duett (-D-)

Im Gredetschji Ich schrib fer dich das Liedji, das isch doch dini Liebi F011-D-000007

Duett (-D-)

Im Plegerwaldji Ich weiss es heimlichs Kalgji, es cheibo näts und chlis F011-D-000008

Duett (-D-)

Ischers Saas-Fee Das Derfji ganz hoch in de Bärgu, gits sicher nur eismal uf Äardu F011-D-000009

Duett (-D-)

Lengi Zyt Derfji mis lieb Heimatdorf, Zit isch cho wa-n-ich müess gah F011-D-000010

Duett (-D-)

Mis Alpji Hesch dü scho mal mis Alpji gseh, wächers finnosch dü niene meh F011-D-000011

Duett (-D-)

Mis Derfji Mis Derfji am Fellbach im Saasertal F011-D-000012

Duett (-D-)

Mis Dorf am Matterhorn Hesch schomal an Bsüoch uf Zermatt gmacht F011-D-000013

Duett (-D-)

Mis Vaterhüs Hoch am Bärg bim stozun du Chracho F011-D-000014

Duett (-D-)

Morgu uf dum Grat Chum wier gäh am Morgu früo, brüf zum Grat dum Gletscher züo F011-D-000022

Duett (-D-)

Potz tüsig weli flotti Musig Wenn Müsig mal der z Derfji geit F011-D-000015

Duett (-D-)

Uf’s Muotters Schoos Wa ni no jung bi gsii und gsässu hä uf’s Müotters-Schoos F011-D-000016

Duett (-D-)

Wie’s im Läbe geit Wie’s im Läbe mengisch geit, s’bringt der Glick und öi viel Freid F011-D-000017

Duett (-D-)

Z’lieb Müotti Scho vieli Jahr sind da vergangu, wani mis Müotti z’letsch ha gseh F011-D-000018

Duett (-D-)

Z’lieb Müotti Scho vieli Jahr sind da vergangu, wani mis Müotti z’letsch ha gseh F011-D-000018

Duett (-D-)

Z’Üsserbärgermangi Grat unner schim Bärg Wiwanni, stolz im hibschu Gwangi F011-D-000019

Duett (-D-)

Zum Chrankutag Jede Mänsch macht schich Gidanku, dass är chenti mal erchranku F011-D-000020

Duett (-D-)

Zwei Meitschi und zwei Buobu Zwei Meitschi wie die beidi si so härzig nät und fii F011-D-000021

Einzel/Solo (-S-)

Gersthorn Naturjodel (Naturjodel) F011-S-000001

Einzel/Solo (-S-)

Mys Kaffechrüogi Mys härzig liebs Kaffechrüogi ich cha di schier nit riemu gnüog F011-S-000002

Persönliche Angaben

Amandus Fercher wurde im Safrandorf Mund VS geboren. Als 13-jähriger sang er bereits im Kirchenchor von Mund mit.

Nach der Primarschule absolvierte er die Handelsschule und war danach Beamter der SBB im Bahnhof in Brig.

Im Jahre 1956 hat er seine liebe Frau Lia geheiratet. Ihnen wurden zwei Söhne geschenkt, Florian (1957) und Charly (1960).

Musikalische Ausbildung hat Amandus keine erhalten. Er hat dies nachträglich selbst gelernt und von ehemaligen Dirigenten Erfahrungen sammeln können. Ab dem Jahre 1960 besuchte er regelmässig die Jodel- und Dirigentenkurse des WSJV und in anderen Unterverbänden, sowie die Kampfrichterkurse des EJV.

Während 14 Jahren amtete er als Dirigent und Jodler des Jodlerklubs „Ahori“ Glis, wo er auch Gründer war. Er konnte mit diesem Klub viele schöne Erfolge feiern. Gleichzeitig war er Duettpartner von Yolanda Schallbeter.

Im Jahre 1978 gründete Amandus Fercher an seinem Heimat- und Wohnort Mund den Jodlerklub „Safran“, der diesen Namen des dort wachsenden Safrans wegen trägt. Er dirigierte diesen Klub während 16 Jahren. Auch Dirigent der Gemischten Jodlergruppe „Bärgarve“ Naters war er während 3 Jahren. Sogar 20 Jahre lang stand er als musikalischer Leiter einem Jodlerchörli in Grächen vor.

Im WSJV trug er die Verantwortung für die Nachwuchsjodler, die er mit viel Liebe und Fleiss schulte.

Die Liebe zur Heimat und die Sorge um die Erhaltung des Walliser Dialekts regten Amandus Fercher zum Komponieren an. Zusammen mit Ewald Muther, Felix und Arthur Schmid war er einer der ersten Jodelkomponisten des Oberwallis. Er begann im Jahre 1973 mit dem Lied „Mys Kaffechrüogi“. Danach folge der „Chäly-Jüz“ und „Mis Vaterhüs“, das sein grösster Erfolg wurde. Die meisten Texte stammen aus seiner Feder. Amandus Fercher komponierte um die 30 Jodellieder und Naturjodel.

 

Quelle: Buch 50 Jahre WSJV 1987, erweitert durch Eigenbiographie, Stand 8.10.2011 TA

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Note
EDJKV