Komponisten / Lieder / Verlage / Textdichter

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Vorname Ernst Ernst Fenner
Nachname Fenner
Adresse Badenerstr. 558
PLZ 8048
Ort Zürich
Kanton ZH
Telefon 044 493 10 05
E-Mailadresse e.fenner@bluewin.ch
Geburtstag 10.11.1928
Personennummer F003

Werke von Ernst Fenner

Liedtitel Anfang 1. Strophe EJDKV Nummer

Männerchor (-M-)

Chum, gib mer d'Hand Chum gib mer d'Hand, weisch i möcht säge wie gärn i Dy no immer haa F003-M-000001

Männerchor (-M-)

En schöne Tag En schöne Tag D'Nacht vergaht, s'fangt liis a tage, d'Wält erwacht us ihrem Schlaf F003-M-000002

Männerchor (-M-)

Fründschafts-Jodel (Naturjodel) F003-M-000003

Männerchor (-M-)

Gmüetli-Jodel (Naturjodel) F003-M-000004

Männerchor (-M-)

I wünsch Dir Glück Es git es Wort wo eim erfreue tuet, s'macht d'Herz so froh F003-M-000005

Männerchor (-M-)

Jodlergeischt Scho syt viele lange Jahre känne mir en schöne Bruuch F003-M-000006

Männerchor (-M-)

Mis Eglisau Es isch es herrlichs Plätzli, wo mir deheime sii F003-M-000010

Männerchor (-M-)

Stern-Jodel Naturjodel, mit Textbegleitung "d'Abigglogge händ klunge so hell und so klar" F003-M-000007

Männerchor (-M-)

Stimmigs-Jodel Naturjodel, mit Textbegleitung "Jodellüt sind so glücklich hüt. Tüend gärn zäme stah" F003-M-000008

Männerchor (-M-)

Waidberg-Jodel Naturjodel, mit Textbegleitung "Mir händ's hüt schön by Jodeltön" F003-M-000009

Terzett (-T-)

E fröhlichs Gmüet Immer wänn's mir fröhlich z'muet isch und i han grad no chli Zyt F003-T-000005

Terzett (-T-)

Hüt g'hörsch jodle Hüt g'hörsch jodle und au singe, das chann Freud i d'Herze bringe F003-T-000001

Terzett (-T-)

Mir händs schön Mir händs schön und freued eus, ehred Alt's und wänd au Neu's F003-T-000002

Terzett (-T-)

Waidberg-Jodel (Naturjodel) F003-T-000003

Terzett (-T-)

Wänn d'wotsch Freud ha Wenn d'wotsch Freud haa, fang a jodle F003-T-000004

Duett (-D-)

Bärg-Jodel (Nr.2) (Naturjodel) F003-D-000006

Duett (-D-)

Chum, gib mer d'Hand Chum, gib mer d'Hand, weisch i möcht säge wie gärn i Dich von Härze haa F003-D-000001

Duett (-D-)

E fröhlichs Gmüet Immer wänn's mir fröhlich z'muet isch und i han grad no chli Zyt F003-D-000002

Duett (-D-)

Frohmuet-Jodel (Naturjodel) F003-D-000003

Duett (-D-)

I wünsch Dir Glück Es git es Wort wo eim erfreue tuet, s'mach s'Herz so froh F003-D-000004

Duett (-D-)

Stern-Jodel (Naturjodel) F003-D-000007

Duett (-D-)

Stimmigs-Jodel (Naturjodel) F003-D-000005

Einzel/Solo (-S-)

E fröhlichs Gmüet Immer wänn's mir fröhlich z'muet isch und i han grad no chli Zyt F003-S-000002

Einzel/Solo (-S-)

Gmüetli-Jodel (Naturjodel) F003-S-000001

Persönliche Angaben

Ernst Fenner wurde als Sohn eines Bäckerei-Konditorei-Ehepaares in Zürich geboren. Er war erst fünfjährig, als seine Eltern aus gesundheitlichen Gründen in der ländlichen Gemeinde Kümmertshausen TG eine Bäckerei-Konditorei mit Gasthaus erwarben. Hier, im Kanton Thurgau, erlebte Ernst mit zwei Geschwistern zusammen eine sehr schöne und glückliche Schul- und Jugendzeit. Nach seiner Sekundarschulzeit begann für ihn die Lehre als Bäcker-Konditor im elterlichen Geschäft, die er mit einem Spitzenresultat abschloss und anschliessend noch weitere Jahre im Betrieb mithalf. Es war l954, als der 26-jährige, vielseitig begabte und initiative Ernst Fenner auf ein „Jodlerzeitungs“- Inserat hin seinen Wohnsitz berufs- und „jodelhalber“ nach Zürich verlegte, um eine Stelle als Chef-Konditor anzutreten und gleichzeitig als Jodler ins „Jodler-Sextett“ einzutreten. 1958 verheiratete er sich mit der schon im Thurgau kennen gelernten Käserei-Tochter Ursula Felix, deren Ehe vier Töchter geschenkt wurden. Gleichzeitig übernahm das junge Ehepaar eine Bäckerei-Konditorei mit späterem zusätzlichem Torten-Engrosvertrieb, das sie während 37 Jahren erfolgreich führten.

 

Die musikalische Laufbahn

Schon mit 10 Jahren konnte sich Ernst im Handorgelspielen ausbilden lassen, als 16-jähriger erteilte er bereits selber Handorgel-Unterricht und mit 18 Jahren gründete und dirigierte er einen bis zu 20 Mitgliedern angewachsenen Handharmonikaklub. Parallel dazu war er Gründer und Leiter der Ländlerkapelle „Heimatgruess“, musikalischer Begleiter zweier Thurg. Volkstanzgruppen und erlernte auch noch das Trompetenspielen in Sulgen TG.

 

Die jodelgesangliche Laufbahn

Sie begann 1948 mit dem Beitritt zum Jodelklub „Heimatchörli“ Amriswil, obwohl Ernst Fenner schon früher mit seiner Schwester Alice öfters die Gäste im elterlichen Gasthaus mit Jodelgesang erfreute. Eine steile und erfolgreiche Karriere begann jedoch ab dem Jahr 1954, als er (gemäss oben erwähntem Jodlerzeitungs-Inserat) dem bestbekannten und ältesten Jodelchor der Schweiz – dem Jodler-Sextett des Turnvereins „Alte Sektion“- beitreten konnte. Volle 41 Jahre gehörte Ernst dem Sextett als Jodler an und wurde (auch als Solo- und Duett-Jodler) an all den vielen Jodlerfesten immer mit der Höchstklassierung 1 belohnt. Dies vor allem, weil Ernst Fenner sich glücklicherweise während rund 30 Jahren von seinem Sextett-Ehrendirigenten Hans W. Schneller als Jodler - wie auch als Dirigent - weiterbilden konnte. Demzufolge leitete Ernst das Jodler-Sextett während 10 Jahren erfolgreich als Dirigent, wie auch als Obmann. Anschliessend übernahm er als Dirigent den JK Oberwinterthur, das JDQ Kilchberg , den JK „Alphüttli“ Zürich und die Winterthurer Jodler-Vereinigung. Ab 1991 bis heute entstanden zudem rund 20 Eigenkompositionen für Chor und Duett. Auch dem Nordostschweiz. Jodlerverband diente Ernst Fenner als Jodellehrer, Kurschef, Verbandspräsident und Juror, dem „Eidgenössischen“ ebenso als Kurschef und Juror.

Eine beinahe 60-jährige, initiative und sehr erfolgreiche jodlerische Laubahn schliesst Ernst Fenner im Frühling 2007 nun ab mit dem Rücktritt als Chordirigent beim letzten seiner fünf dirigierten Jodelchöre ! Seine stets grosse Liebe und tiefe Verbundenheit zum Jodelgesang (immer verständnis- und liebevoll unterstützt von seiner Ursula) wird aber fortdauern, indem er auch weiterhin, so lange es die Gesundheit ihm erlaubt, Aus- und Weiterbildungs-Lektionen an Jodlerinnen und Jodler erteilen und so „einem Leben für den Jodelgesang“ treu bleiben wird !

 

Berufs-Tätigkeit

1947 Lehrabschluss-Prüfung als Konditor-Bäcker im elterlichen Geschäft (drittbestes Resultat im Kanton TG)

1947 – 1954 Mitarbeit im elterlichen Geschäft

1954 – 1958 Konditor; später Chef-Konditor in der Firma W. Beringer, Zürich

1958 Heirat mit Ursula Felix, Übernahme einer Bäckerei-Konditorei an der Badenerstr. 558 in Zürich-Altstetten

1969 Umorganisation, Modernisierung und Spezialisierung des Betriebs auf Quarktorten-Fabrikation (Engros-Verkauf)

1995 Übergabe des Geschäftes (altershalber), AHV- und Privatleben

 

Berufsverband-Tätigkeiten

1958 Beitritt zum Bäcker-Konditormeister-Verein Limmattal und Umgebung

1966 – 1970 Sekretär im Vorstand

1970 – 1976 Kassier im Vorstand

1974 – 1977 Rechnungs-Revisor des Zürcher Kant. Berufsverbandes

1976 – 1982 Beisitzer im Vorstand

1982 Rücktritt aus dem Vorstand, Ernennung zum Ehrenmitglied

Ab 1983 Als Ehrenmitglied weiterhin im Verein

 

Vereinstätigkeit

1946 – 1954 Gründer, Präsident und zugleich auch Dirigent eines Thurg. Handharmonika-Klubs (25 Mitglieder)

1947 – 1952 Vokstüml. Tanzkapelle „Heimatgruess“, gegründet und geleitet

1947 – 1954 Mitglied des ortsansässigen Männerchors Kümmertshausen-Engishofen TG als 1. Tenor. An verschiedenen Theater-Aufführungen als Regisseur tätig.

1951 – 1954 Musikalischer Begleiter von 2 Thurg. Volkstanzgruppen (Weinfelden & Höfe)

1947 – 1954 Mitglied der Schützengesellschaft Kümmertshausen – Engishofen TG

1952 – 1954 Schützenmeister

1952 Auszeichnung mit der Meisterschafts-Medaille des Kt. TG, Auszeichnung mit der Feldmeisterschafts-Medaille des Schweiz. Schützenvereins, Mitglied der Bezirks-Matchgruppe des Kt. TG.

Ab 1987 Dirigent der „Ehemaligen des Handh.-Clubs K-hausen & Umgebung

 

Tätigkeiten in Jodlerklubs

1948 – 1954 Mitglied als Jodler im Jodlerklub „Heimatchörli“ Amriswil TG

1950 – 1954 Verschiedene Male aushilfsweise gejodelt in den Jodlerklubs Weinfelden TG und Schönenberg TG.

Ab 1954 Jodler beim Jodler-Sextett des TV alte Sektion Zürich

1967 – 1973 In der Obmannschaft als Schriftführer (Sekretär)

1967 – 1980 Vize-Obmann

1980 – 1986 Obmann des Jodler-Sextetts

1984 – 1993 Dirigent des Jodler-Sextetts

1994 – 1995 Als 1. Tenor und 2. Jodler unter jüngerem Dirigenten

 

Nordwestschweiz. Jodlerverband NOSJV

1949 Eintritt in den NOSJV

1968 – 1972 Mitwirkung als Jodel-Lehrer an sämtlichen durchgeführten Jodlerkursen (2 Mal als Vize-Kursleiter) des NOSJV. Besuch der Dirigenten- und Kampfrichterkursen

1972 – 1976 Wahl in den NOSJV-Vorstand (DV in Bischofszell TG als Kurschef (Leiter von NOSJV-Kampfrichter-, Dirigenten- und Jodlerkursen), 1 Kurs im NWSJV

1974 An der DV Ernennung zum Veteran des Eidg. Jodlerverbandes

1975 – 1983 Präsident des NOSJV (Wahl an der DV in Weinfelden TG)

1979 – 1982 Mitglied der „Jubiläumsbuch-Kommission“

1983 An der DV in Sargans SG, Rücktritt als NOSJV-Präsident, Ernennung zum NOSJV-Ehrenmitglied

1986 – 1994 Kampfrichter an Jodlerfesten

Ab 1995 Obmann der Jo-Kursleitung

 

Eidg. Jodlerverband EJV

1975 Wahl in den Zentralvorstand des EJV

1975 – 1977 Protokollführer

1977 – 1983 Eidg. Kurschef, Leitung aller Eidg. Kampfrichterkurse und –tagungen für Jodelgesang, Betreuung der Eidg. Alphornbläser- und Fahnenschwinger-Kursen für Kampfrichter und Kursleiter

1981 – 1983 Mitglied der „Kommission für ein neues Bewertungs-System“

1981 – 1983 Mitglied der „EJV-Statutenrevisions-Kommission“

1983 An der DV in Vevey: Rücktritt als EJV-Kurschef aus dem ZV und Ernennung zum Eidg. Ehrenmitglied

1987 – 1984 Kampfrichter

 

Bremgarten-Konzerte

1973 – 1980 Vize-Präsident des Stiftungsrates „Bremgarten-Konzerte“

1980 – 1986 Präsident des Stiftungsrates „Bremgarten-Konzerte“

1986 – 1993 Mitglied des Stiftungsrates „Hans-Binz-Fonds“

 

Quelle: Eigenbiografie, TA, Stand 28.9.2006

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Note
EDJKV